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DRK-Ortsverein : Sterup ist bereit für erste Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Das Amt Geltinger Bucht erwartet 90 Asylbewerber: DRK-Mitglieder wollen Neuankömmlingen helfen.

Noch gibt es keine Asyl-Bewerber in der Gemeinde Sterup, aber: „Wenn sie kommen, sind wir bereit, sie zu unterstützen“, bekräftigte Karin Marxen, Vorsitzende des Steruper DRK-Ortsvereins, auf der Jahresversammlung. Derzeit haben die 51 im Amt Geltinger Bucht lebenden Flüchtlinge vornehmlich in den Zentralorten Gelting und Steinbergkirche eine Bleibe gefunden. Für dieses Jahr werden weitere 90 erwartet, so der Leitende Verwaltungsbeamte Gerd Aloe. Da werde nicht nur dringend weiterer Wohnraum benötigt, sondern auch ehrenamtliches Engagement, um diesen Menschen zu helfen, den Alltag zu bewältigen.

Monika Diehl berichtete vom benachbarten DRK-Ortsverein Steinberg, der ab Ende dieses Monats eine Kleiderkammer im Sportlerheim Steinbergkirche eröffnen wird. Zudem soll im ehemaligen Kindergarten ein Möbel-Depot entstehen. Wer helfen will, kann sich mit dem Ordnungsamt im Amtshaus Steinbergkirche in Verbindung setzen.


Fahrten nach Belgien und ins Erzgebirge


In ihrer Bilanz erinnerte die Steruper Vorsitzende Marxen an zwei Blutspende-Aktionen und den erstmaligen Auftritt der DRK-Tanzgruppe beim Maibaum-Aufstellen. In diesem Jahr steht als nächstes ein Frühlingsfest für alle älteren Bürger aus Ahneby, Sterup und Esgrus am 27. März ab 14.30 Uhr im „Allmanns Kroog“ auf dem Programm. Dabei werden die Kindergarten- und Hortkinder Frühlingslieder singen, außerdem kommt aus Gelting der Shantychor. Vom 26. bis 28. Juni geht es zur Bundesgartenschau in die Havelregion, vom 12. bis 16. Juli ins Erzgebirge, vom 15. bis 19. Oktober ist Belgien das Ziel und am 14. Oktober Kutenholz, wo sich alles um die Kartoffel dreht.

Nachdem bei den Wahlen Kassenwartin Ingeborg Gutzmer-Kahle und Beisitzerin Gundi Schmidt in ihren Ämtern bestätigt, außerdem Martina Ingwersen für zunächst ein Jahr als weitere Beisitzerin gewählt worden war, hatte der Wahl-Steruper Gert Schülke das Wort. Schülke hat sich vor acht Jahren in Sterup niedergelassen und in die Gemeinde verliebt. Er nahm die Sitzungsteilnehmer anhand seiner an einer Wäscheleine befestigten Fotos mit auf eine Reise durch den Ort – aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln. Seine „Leinen-Galerie“ stammt aus dem Jahr 2012, als Sterup am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnahm. Damals bekamen diese Bilder nur die Juroren zu sehen, sodass die Foto-Schau für die DRK-Mitglieder jetzt zu einem Aha-Erlebnis wurde.

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