Skatclub Steinbergkirche : Steinbergkirche hat zum ersten Mal eine Skatkönigin

Reizen und Stechen ist beim Preiskartenspiel gefragt.
Reizen und Stechen ist beim Preiskartenspiel gefragt.

Marlis Quast war im vergangenen Jahr nicht zu schlagen.

shz.de von
11. Januar 2019, 18:04 Uhr

Steinbergkirche | Auch nach mehr als 50 Jahren bleibt der Skatklub Steinbergkirche ein attraktiver Verein. Mit dem Skatfest im Hotel-Restaurant „Steinberger Hof“ in Steinberg nahm für den Skatklub Steinbergkirche ein ereignisreiches Jahr 2018 sein Ende. Gleich zu Jahresbeginn verstarb der langjährige Vereinsgastwirt aus Gintoft, Uwe Jessen.

So traurig der Abschied von Uwe Jessen war, so froh ist der Verein, dass er im „Steinberger Hof“ in Steinberg ein neues Zuhause fand. Es können weiterhin jeden ersten Freitag im Monat ab 19.30 Uhr die Spielabende stattfinden.

So fand nun auch zum ersten Mal das Skatfest im „Steinberger Hof“ statt. Der Vorsitzende Peter Müller eröffnete den Abend. Er erinnerte an das abgelaufene Jahr, und übergab für die Preisverleihung an den zweiten Vorsitzenden Thomas Hofmann und den Kassenwart Sven Gruber, der zuvor unter Hochdruck – nur wenige Stunden lagen zwischen dem letzten Spielabend und der Siegerehrung – die Auswertung vorgenommen und die Urkunden anfertigt hatte.

Das Spieljahr blieb demnach bis zum letzten Durchgang spannend. Marlis Quast und Peter Müller lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Marlis Quast mit 22.705 Punkte und einem Vorsprung zu Peter Müller (22.183 Punkte) von 522 Punkten für sich entscheiden konnte. Den dritten Platz erspielte sich Karl-Heinz Köpp mit 19.277 Punkten. Erstmalig in der Vereinsgeschichte hat der Skatklub Steinbergkirche nun eine Skatkönigin.

Im abgelaufenen Spieljahr wurden 3615 Spiele gespielt, von denen 3166 Spiele gewonnen und nur 449 Spiele verloren wurden. In Summe wurden 288.498 Punkte erspielt. Das langjährige Mitglied und ehemaliger erster Vorsitzender Jakob Marquardsen verlor im gesamten Spieljahr 2018 nur acht Spiele, und erreichte dadurch eine Quote an gewonnenen Spiele von 95 Prozent. Nur seine Tochter Birgit Marquardsen konnte mit nur neun verlorenen Spielen und einer Gewinnquote von 93 Prozent an ihn heranreichen.

Bei der Generalversammlung wurden Thomas Hofmann als zweiter Vorsitzender, Sven Gruber als Kassenwart und Andreas Petersen als Kassenprüfer wiedergewählt.

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