zur Navigation springen

Rieseby/Ulsnis : Standortsuche für eine Legende

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Gemeinde Rieseby berät über die Errichtung einer Riesen-Skulptur – analog zur Ulsnisser Figur.

In der Gemeinde Ulsnis ist die fünf Meter große und gut eine Tonne schwere Skulptur vom „Riesen aus Ulnis“ ein Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen . Auch der Gemeinde Rieseby würde eine ähnliche Figur gut zu Gesicht stehen, schließlich verbindet eine Legende um eben zwei Riesen die beiden Dörfer (siehe Infokasten). Ulsnis’ Bürgermeisterin Heidrun Karaca berichtete am Mittwochabend dem Sozial- und Kulturausschuss ausführlich über die Legende und Entstehungsgeschichte des Riesen, der 2011 von dem Künstler Andi Feldmann geschaffen und im Rahmen eines Festaktes im Beisein zahlreicher Besucher an der Schleidörfer Straße enthüllt wurde. Der 6. Oktober ist seitdem der Geburtstag des Stahl-Riesen, die einen Stein zum Wurf erhoben hat. Eine Spendenaktion sowie Zuschüsse von Sponsoren hätten die Aufstellung ermöglicht, berichtete die Ulsnisser Gemeindechefin. Rund 15.000 Euro kamen damals zusammen.

Der Riesebyer Sozialausschuss war sich einig, dass eine Verbindung zur Nachbargemeinde auf der anderen Seite der Schlei durch ein „wunderbares Kulturobjekt“ bekräftigt werden könnte. Der Ausschuss wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen. Vorrangig wird die Suche nach einem geeigneten Standort sein.

Auf Nachfragen und Anregungen der Bürger hin wird nun noch einmal eine öffentliche Ausschreibung hinsichtlich eines Neustarts für den Seniorenbeirat erfolgen. Bisher war kein Interesse aus dem Dorf heraus zu verzeichnen. Der neu aufgestellte Jugendbeirat ist derweil bereits mit vielen Ideen und Angeboten an die jüngsten Bürger Riesebys herangetreten.

Der Ausschuss berichtete über die Begehung des Kindergartens „Schleikinder“. Nach eingehender Beratung und Diskussion, wird der Gemeindevertretung empfohlen, die bestmögliche und sozialverträgliche Umbaumaßnahme sowohl für die Kinder als auch für die Mitarbeiter zu ermöglichen. Mit den Plänen und den Kosten von rund 120.000 Euro wird sich der Bauausschuss Ende November befassen. Weiterhin soll auf die Bedürfnisse einer Betreuung von Kindern unter drei Jahren Rücksicht genommen werden. Riesebys stellvertretender Bürgermeister Hartmut Schmidt wies jedoch daraufhin, dass zurzeit kein Handlungsbedarf für eine U3-Gruppe bestehe.


zur Startseite

von
erstellt am 31.Okt.2014 | 12:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen