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Gelting : Standesamt zieht ins alte Küsterhaus

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Das Geltinger Standesamt ist im alten Küsterhaus angekommen. Schon von heute Morgen an sind die Mitarbeiter bereit für den Kundenempfang.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2014 | 17:22 Uhr

Er wurde von langer Hand nahezu generalstabsmäßig vorbereitet: der Umzug des Standesamtes Geltinger Bucht von einem Haus ins andere. Ein großer Möbelwagen stand Ende vergangener Woche vor dem ehemaligen „Küsterhaus“ in der Geltinger Schmiedestraße. Fleißige Helfer entluden das gesamte Inventar, also Sack und Pack, und trugen es in das zweigeschossige renovierte Gebäude – ein Altbau aus dem 19. Jahrhundert, der einst der Kirchengemeinde gehörte. Zuletzt hatte dort die Diakonie-Sozialstation Gelting-Sörup-Steinbergkirche (Krankenpflegeverband Ostangeln) ihr Domizil. Aber nach dem erfolgten „Häusertausch“ mit dem Amt Geltinger Bucht wird im 1982 erbauten Amtshaus nun eine neue Einrichtung zur Tagespflege geschaffen.

„Es ist ein herrliches Gefühl, endlich in der Schmiedestraße die freundlichen neuen Räume beziehen zu können“, erklärte Susanne Jürgensen, Leiterin des Standesamtes. Zu ihrem Team gehören Johannes Gramann und Margrit Henningsen-Klein sowie die Teilzeitkraft Carola Baack. Seit Oktober vergangenen Jahres herrschte im alten Amtshaus wegen der Einquartierung der Sozialstation eine gewisse Arbeitsunruhe.

Zwei Räume stehen den Standesbeamten zur Verfügung, je einer im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Dort hat auch Bürgermeister Uwe Linde endlich wieder ein eigenes Büro zur Verfügung. Selbst eingeräumt in eine Schrankwand hat er eine ganze Reihe wichtiger Aktenordner aus der jüngeren Ortsgeschichte, darunter den genehmigten, aber nie verwirklichten Bebauungsplan für das Projekt „Vision Leben“, das unweit der Birkhalle entstehen sollte. Linde sagte, er habe stets großen Wert darauf gelegt, dass der zentrale Ort Gelting einige Abteilungen der Amtsverwaltung Geltinger Bucht in seinen Mauern behält. Deshalb besteht im Ex-Küsterhaus auch noch eine Außenstelle des Einwohnermeldeamtes. Dort „regiert“ Sachbearbeiterin Jutta Franke. Sie erwartet weiterhin einen regen Publikumsverkehr für die Einwohner und Zuwanderer im Bereich Ostangeln.

Ins neue alte Verwaltungshaus, gleich neben dem evangelischen Kindergarten „Regenbogen“ gelegen, sind außer dem Mobiliar und den Akten auch vier Computer umgezogen. Diese elektronischen Dienstleister haben unter anderem für dieses Jahr schon 150 Anmeldungen für standesamtliche Trauungen im Falshöfter Leuchtturm vorgemerkt. Susanne Jürgensen sagte: „Wir haben insgesamt bereits rund 3000 Paare im Hochzeitsturm getraut – 300 pro Jahr.“ Etwa fünf Prozent der Trauungen finden alljährlich im Amtshaus Steinbergkirche statt.

Bereits heute um Punkt 8 Uhr wird die neu etablierte Zweigstelle der Amtsverwaltung Geltinger Bucht für jedermann zugänglich sein.

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