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Städtische Personalkosten steigen leicht an

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Personalkosten machen im städtischen Haushalt immer den größten Ausgabeposten aus. In den vergangenen Jahren gelang es Politik und Verwaltung jedoch, durch Stelleneinsparungen die Kosten zu drücken.

Machte der Personalaufwand 2010 noch rund 5,2 Millionen Euro oder 30,7 Prozent der Gesamtausgaben aus, so waren es im Jahr 2013 lediglich 4,8 Millionen Euro (27,6 Prozent). Allerdings bedeuteten die Zahlen von 2013 schon einen leichten Anstieg gegenüber dem Jahr davor. Diese zuletzt steigende Tendenz hält nun auch im Haushaltsjahr 2014 an. Für dieses Jahr sind 4,9 Millionen Euro für Personalkosten veranschlagt, damit macht dieser Posten genau 28 Prozent aller Gesamtaufwendungen auf.

Verwaltungsmitarbeiter Wolfhard Kutz erläuterte den Mitgliedern des Hauptausschusses dabei den Stellenplan mit der Veränderungsliste. „Die gravierendste Änderung erhält der Stellenplan durch die Aufnahme der drei Büchereimitarbeiterinnen. Dies macht allein vier Stellen aus, weil einer der Mitarbeiterinnen zwei Stellen besetzt“, sagt Kutz. Das Bemerkenswerte an diesem Stellenplan ist laut Kutz, dass trotz des Zuwachses von vier Stellen durch die Bücherei die Gesamtzahl der Stellen lediglich um 0,6 Stellen nämlich von 74,8 auf 75,4 anstieg.


Ständiges Thema bei der Konsolidierung


Möglich wurde dies durch weitere Veränderungen, die zu Einspar-Effekten führten. So wurde die Stelle der Schulsekretärin beim Förderzentrum Kappeln nach Ausscheiden der Amtsinhaberin nicht neu besetzt, weil das Förderzentrum mit dem Schulverband Mittelangeln kooperiert und die Arbeit künftig durch eine Mitarbeiterin des Schulverbandes erledigt wird. Für die Stelle einer Raumpflegerin im Jugendzentrum ergab sich ebenfalls eine Reduzierung der erforderlichen Reinigungszeit. Und die Neubesetzung eines Verkehrsüberwachers führte zu einer Abstufung der Stelle.

Hauptausschussvorsitzender Matthias Mau (CDU) sagte, dass der Personalaufwand auch im Haushaltskonsolidierungsausschuss ein ständiges Thema sei. Den Stellenplan 2014 beschlossen die Ausschussmitglieder einstimmig. Die endgültige Entscheidung darüber obliegt allerdings der Stadtvertretung.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 17:44 Uhr

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