zur Navigation springen

ASC-Wettfahrt : Spinnakerwetter zur Speckregatta

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Thedje Ancker gewinnt mit der "Waldmeister" die Traditionsregatta nach berechneter Zeit. "Naitaka" von Lasse Ricklefs als Schnellste über alles im Ziel

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2014 | 07:30 Uhr

Gutes Wetter, guter Wind, das waren die Wegbegleiter der Speckregatta – zumindest bis kurz vor Schluss. Dann setzte eine Flaute ein. Die wiederum führte dazu, dass sich die gesamte Regatta um fast eine Stunde verlängerte.

Für den veranstaltenden Arnisser Segel-Club (ASC) war das kein Problem. Vorsitzender Peter Boltz und Sportwart Thedje Ancker setzten die Siegerehrung im Festzelt einfach eine Stunde später an, ohne dass dadurch der reguläre Wettfahrtverlauf beeinträchtigt worden wäre.

Die von Claus Nissen und Jannis Wischhusen ausgetonnte Regattastrecke auf der Schlei lag zwischen Karschau (Start), Winnemark und Boknis und ging über eine Strecke von 7,7 Seemeilen. Anhand des Windes aus Südost entschied die Wettkampfleitung für den Start in Karschau. Von dort ging es Richtung Winnemark und Marienhof nach Boknis und von dort über Winnemark und Karschau zum Ziel vor Winnemark. Insgesamt waren 69 Boote am Start, drei mehr als im Vorjahr.

Um Punkt 14 Uhr wurden die ersten zwölf Boote ins Rennen geschickt. Lediglich im sechsten Rennen ging es über die verkürzte Bahn. Etwa zwischen zweieinhalb Stunden und knapp fünf Stunden benötigten die Boote für die lange Strecke sowie für die kleine zwischen gut zwei Stunden und rund dreieinhalb Stunden. Nach gesegelter Zeit war Lasse Ricklefs zwar mit seiner „Naitaka“ (Juwel 34) in 2:18:59 Stunden Schnellster. Nach berechneter Zeit lag Thedje Ancker mit der „Waldmeister“ (H-Boot) und einer Zeit von 2:27:08 Stunden vorn.

Der Tag der Speckregatta ist auch der Zeitpunkt, an dem der ASC verdiente Mitglieder mit dem „Spanferkelstander“ ehrt. In diesem Jahr „erwischte“ es Antje und Udo Jensen beim Zieleinlauf mit ihrer „Mareile XL“ (X 34). Beim Zieleinlauf wurde ihre Yacht „abgeschossen“ und zum Zielboot beordert. Dor wurde den beiden langjährigen Mitgliedern bei einem Glas Sekt eröffnet, dass sie für ihre Verdienste besonders in der Jugend- und Vorstandsarbeit den Spanferkelstander 2014 erhalten werden. Den „Schweinchen-Stander“ an Bord zu führen, ist indes nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Pflicht. Schließlich müssen die Standerinhaber den Vorstand zum Spanferkelessen im Spätherbst einladen.

Im vollbesetzten Festzelt vor der abendlichen Siegerehrung erhielten Antje und Udo Jensen dann endgültig den Spanferkelstander durch den Vorsitzenden Peter Boltz und seinen Stellvertreter Claus Nissen überreicht.

Anschließend gab Sportwart Thedje Ancker die Sieger und Platzierten der verschiedenen Startgruppen bekannt. Alle bekamen ein Fleischpaket. Besonderen Beifall erhielt Claus Dahms. Der 78-Jährige war im zweiten Start auf dem Surfbrett mit dabei – wie in den 19 Jahren zuvor. Dahms kam in seiner Gruppe unter elf Konkurrenten auf Platz 5. Dabei hatte er mit dem Surfen erst im Alter von 38 Jahren begonnen.

Nach der Siegerehrung war Party angesagt. Für die passende Musik sorgte DJ Flo (Florian Föh). Und die Stimmung war so gut, dass einige blieben bis der Morgen graute.






zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert