Kappelner Spielplätze : Spielplatz im Paduaweg: Ein Schmuckstück am Stadtrand

Alexander Drojjin, Stefan Koch, Jan Johannsen und Erwin Petersen (v. li.) haben am Spielplatz mitgeplant und -gearbeitet.
Alexander Drojjin, Stefan Koch, Jan Johannsen und Erwin Petersen (v. li.) haben am Spielplatz mitgeplant und -gearbeitet.

Der Spielplatz am Paduaweg wurde instand gesetzt und um Kletterturm und Seilbahn erweitert.

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06. Juli 2020, 17:08 Uhr

Kappeln | Ein Bolzplatz, ein Basketballfeld, das im Winter in eine Eislaufbahn umgewandelt werden kann, eine Tischtennisplatte, ein offizieller Rodelberg und vor allem ganz viel Platz: Der städtische Spielplatz am Paduaweg im Nordosten der Stadt ist sicher der weitläufigste in Kappeln. Und – nach in Instandsetzung und Erweiterung – auch einer der schönsten.

Die Ritterburg war marode

Die Mitarbeiter des Bauhofs um Leiter Erwin Petersen hatten bereits im Herbst vergangenen Jahres mit den Vorarbeiten begonnen. Die alte hölzerne Ritterburg, die den Spielplatz einst prägte, musste schon vorher weichen. „Sie war marode und nicht mehr aufzuarbeiten“, sagt der Bauhofleiter. Jetzt wurden der Sand ausgetauscht, die alte Schaukel und die Rutsche am Hang wurden in Ordnung gebracht, die kleinen Federwippen versetzt.

Elf Kubikmeter Beton haben wir verarbeitet, davon allein acht für die Seilbahn. Alexander Drojjin, Bauhofmitarbeiter
 

Nachdem die neuen Geräte, bestehend aus einer Kombination von Holz, Metall und Kunststoff, aus Ransbach-Baumbach in Rheinland-Pfalz geliefert wurden, begannen die Baggerarbeiten. Sowohl die neue Froschwippe, der Kletterturm mit Hängebrücke und kleiner Rutsche sowie die Dreifach-Schaukel und die etwa 30 Meter lange Seilbahn mussten fest im Boden verankert werden.

Der neue Kletterturm mit Rutsche.
Der neue Kletterturm mit Rutsche.
 

 „Elf Kubikmeter Beton haben wir verarbeitet, davon allein acht für die Seilbahn“, erklärt Mitarbeiter Alexander Drojjin. An so einer Spielplatzanlage mitzuarbeiten und die Spielgeräte aufzubauen, sei für seine Mitarbeiter schon eine attraktivere Aufgaben als die regelmäßigen Pflege- und Instandsetzungsarbeiten, die sonst so im Stadtgebiet anfallen, verrät Erwin Petersen. „Man erschafft ja etwas.“ Die neu überplante Anlage umfasst, nach Schätzung der Bauhofmitarbeiter mehr als 5000 Quadratmeter.

Neue Elemente, wie dieses Nest, gibt es auch an der Dreifachschaukel.
Neue Elemente, wie dieses Nest, gibt es auch an der Dreifachschaukel.
 

Bisher wurden jährlich 20.000 Euro für die Investition in neue Spielgeräte in den Haushalt der Stadt eingestellt. 16.000 Euro stehen darüber hinaus für laufende Unterhaltungskosten und Pflege zur Verfügung. Die Bauhofmitarbeiter fahren die Spielplätze einmal in der Woche ab. Wenn Mängel erkannt werden, legen sie unmittelbar Hand an. Zur Instandsetzung gehört die Reparatur defekter Teile, genauso wie der Sandaustausch. Einmal im Jahr kommt ein externer Gutachter zur Beurteilung.

Sanierung in Olpenitz für 2021 geplant

Insgesamt 17 Spielplätze von Olpenitz bis Stutebüll werden vom Bauhof betreut. Wenn es nach dem Plan der Stadt Kappeln geht ist im kommenden Jahr der Spielplatz in der die Olpenitzer Dorfstraße dran. Im Anschluss folgen der in Stutebüll, in der Ellenberger Straße, im Fasanenweg, im Uferweg, in der Richard-Albert-Straße, in der Kieler Straße, in der Dothmarkstraße, der Spielplatz Am Südhafen, der in der Süeskoppel, in der Wassermühlenstraße und im Faaborgweg. Die Planung sieht bis 2033 jeweils die Erneuerung eines Spielplatzes vor. Inwieweit Corona und die Haushaltssperre Einfluss auf die Planung nehmen, bleibe abzuwarten, sagt Petersen.

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