Amt Süderbrarup : Spezialausrüstung kommt allen zugute

Geräte zur technischen Hilfeleistung (hier ein hydraulischer Spreizer) sollen in Zukunft von allen Amtsgemeinden Süderbrarups mitfinanziert werden.
Geräte zur technischen Hilfeleistung (hier ein hydraulischer Spreizer) sollen in Zukunft von allen Amtsgemeinden Süderbrarups mitfinanziert werden.

Das Amt Süderbrarup beteiligt sich an den Kosten der Wehren für Scheren und Spreizer.

shz.de von
27. Mai 2015, 12:30 Uhr

Im Amt Süderbrarup halten die drei Feuerwehren von Mohrkirch, Steinfeld und Süderbrarup besondere Gerätschaften für technische Hilfe vor. Dazu gehören hydraulisch oder elektrisch betriebene Scheren wie auch Spreizer. Die Gemeinde Steinfeld beantragte dafür einen Zuschuss vom Amt. Grundsätzlich waren sich die Mitglieder des Finanzausschusses des Amtes einig, diese Anschaffung für alle betroffenen Feuerwehren zu unterstützen. Denn diese werden aufgrund ihrer speziellen Ausstattung nicht nur in den eigenen Gemeinden bei technischen Hilfeleistungseinsätzen angefordert, sondern auch zu Unfällen in Nachbargemeinden gerufen. In anderen Ämtern wird das bereits praktiziert. Differenzen gab es nur über die Art der Kostenbeteiligung. Bis zur nächsten Amtsausschusssitzung sollen deshalb verschiedene Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet und vorgestellt werden. Dazu soll dann ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den Amtsgemeinden geschlossen werden.

Rückwirkend zum Jahresbeginn will das Amt Süderbrarup einheitliche Richtlinien für die Gewährung von Zuschüssen für Jugenderholungsmaßnahmen einführen. In einem Beschlussvorschlag des Finanzausschusses für den Amtsausschuss wird ein Tagessatz von vier Euro festgelegt. Diesen Zuschuss erhalten Teilnehmer, die jünger als 21 Jahre sind, für Maßnahmen, die zwischen zwei und 21 Tagen dauern und mindestens fünf Teilnehmer haben. Klassenfahrten, religiöse und Angebote kommerzieller Reisebüros sind dabei ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Sachversicherungsleistungen des Amtes sollen neu ausgeschrieben werden. Insgesamt 50.000 Euro zahlen das Amt Süderbrarup und seine Gemeinden jährlich an Versicherungsbeiträgen. Da die letzte Überprüfung vor fast 20 Jahren stattfand, wurde vom Landesrechnungshof eine Überprüfung angeregt. Das soll für das Amt durch ein externes Beratungsunternehmen erfolgen. Den Gemeinden des Amtes wurde empfohlen, sich diesem Verfahren anzuschließen. Ein Neuabschluss der Versicherungsverträge wäre für das Jahr 2017 möglich.

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