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Schlei-Bote

21. August 2017 | 22:15 Uhr

Sozialstation plant Häuser-Tausch

vom

Altes Geltinger Amtsgebäude soll Tagespflegestätte werden / Verwaltung übernimmt Diakonie-Gebäude

Gelting | Der neue Amtsausschuss Geltinger Bucht hat in nichtöffentlicher Sitzung die Weichen für ein besonderes Projekt gestellt. Es geht um den Verkauf einer amtseigenen Immobilie. Das alte Amtsgebäude in Gelting, Sitz der früheren Verwaltung des Ex-Amtes Gelting, soll ins Eigentum der Diakonie-Sozialstation Gelting-Sörup-Steinbergkirche - auch Krankenpflegeverband Ostangeln genannt - übergehen. Im Gegenzug will das Amt das von der Diakonie-Sozialstation verwendete Gebäude in der Geltinger Schmiedestraße 14 übernehmen. Benötigt werden diese Räumlichkeiten für die Mitarbeiter des Standesamtes, die seit der Ämterreform von 2008 im alten Amtshaus Gelting ihren Dienst verrichten. Dort werden zudem das Geltinger Bürgerbüro und das Büro des Bürgermeisters Platz finden.

Die Geltinger Gemeindevertretung, als Standortgemeinde zuständig für planungsrechtliche Belange, hatte bereits das grundsätzliche Einvernehmen zu dem Antrag der Diakonie-Sozialstation gegeben. Laut Bürgermeister Uwe Linde bringt dieses Vorhaben zunächst keine Nachteile für das im Keller des Ex-Amtshauses untergebrachte Kirchspiel-Archiv. Lediglich das Büro des Hospizdienstes stehe dann vor einem Umzug. Die Polizei hat ohnehin schon ihre Diensträume in diesem Gebäude verlassen. Im alten Sitzungssaal tagte zuletzt nur noch der Schulausschuss, der aber seit der Kommunalwahl nicht mehr besteht. Nach dem positiven Votum des Amtsausschusses können jetzt die erforderlichen Verkaufs-Verhandlungen beginnen.

Die Diakonie-Sozialstation Gelting-Sörup-Steinbergkirche bietet Menschen, die auf Hilfe und Pflege angewiesen sind, eine ambulante Versorgung in den Wohnungen der Patienten an, unabhängig von deren Weltanschauung und Kirchenzugehörigkeit. Der Krankenpflegeverband Ostangeln ist für einen Einzugsbereich mit rund 16 000 Menschen zuständig.

Lorenz Jacobsen, einer der beiden Geschäftsführer der Trägergesellschaft, sagte, das alte Amtshaus biete die Möglichkeit, die Arbeit um den Bereich Tagespflege zu erweitern. Vor allem würden Ruheräume für die Betreuten benötigt. Der große Sitzungssaal werde "parzelliert". Dass die Gesellschaft weitere Fachkräfte einstellen und damit neue Arbeitsplätze zwecks Tagespflege schaffen wird, gilt als erfreulicher Nebeneffekt dieses Projekts.

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erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

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