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Schlei-Bote

22. Oktober 2017 | 23:50 Uhr

Sommerkolumne startet am Freitag

vom

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kappeln | Die diesjährige Sommerkolumne des Schlei Boten knüpft unmittelbar an das Ende der Sommerkolumne von 2012 an. Verfasst hat sie wie immer Ursula Raddatz. Zum Inhalt: Wilhelmine Schulze, Tochter von Friederike Schulze aus Kappeln, die nach Berlin gegangen war um dort ein selbständiges Leben zu führen, schrieb im letzten Brief ihrer Mutter, dass sie bitte schnell nach Hamburg kommen möge, damit sie sich noch einmal sehen. Der Archäologe Carl Meurer, Wilhelmines Liebster und Vater ihres Sohnes Alexander, möchte mit den beiden in Ägypten ein neues Leben beginnen. Das wird verhindert durch das Attentat von Sarajewo und den Aufruf des deutschen Kaisers zur Mobilmachung.

Was Wilhelmine im letzten Brief der Sommerkolumnen 2012 noch nicht weiß, ist, dass Carl Meurer sich als Patriot sieht und sein deutsches Vaterland in Zeiten des Krieges nicht im Stich lassen kann und will. Er meldet sich also freiwillig zur Armee und kommt für einen Tag nach Hamburg, um Wilhelmine seinen Entschluss mitzuteilen, ehe er an die Front fährt. Er bittet sie, nicht nach Berlin zurückzukehren, sie habe ja ohnehin dort alle Brücken hinter sich abgebrochen, sondern viel mehr mit ihrer Mutter nach Kappeln zu fahren. Dort, so weit im Norden, glaubt Carl, ist das Kriegsgeschehen weit weg, und dort sind Wilhelmine und Alexander in Sicherheit.

Eine letzte gemeinsame Nacht in einem kleinen Hotel - dann trennen sich ihre Wege. Als Trost und Halt geben sie sich eine Losung mit auf den gefährlichen Weg: "Die Liebe siegt über alles !"

Und nun beginnt die neue Geschichte mit den Feldpostbriefen, die mal ankommen und mal nicht, mit allen Höhen und Tiefen der vier Kriegsjahre und der Hoffnung, dass am Schluss die Liebe über alle Schrecken und Gefahren triumphieren wird. Die Reihe startet am kommenden Freitag.

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