Damp : Silvesterlauf – rund ums Ostseebad

Läufer und Walker gingen beim Silvesterlauf an den Start.
Foto:
1 von 2
Läufer und Walker gingen beim Silvesterlauf an den Start.

Läufer und Walker gingen an den Start. Auf Zeitmessung wurde bewusst verzichtet.

shz.de von
02. Januar 2015, 12:30 Uhr

Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins – und los ging es. Rund 40 Menschen machten sich an Silvester auf, das Ostseebad Damp zu umrunden. Zwei Mal sollte die Strecke vom Entdeckerbad an der Promenade entlang bis zum Hafen und auf dem Fahrradweg zurück gelaufen werden. Etwa fünf Kilometer. Aber auch, wer nur eine Runde laufen wollte, konnte mitmachen. Außerdem waren nicht nur Läufer unter den Startern: Auch Walker gingen am letzten Tag des Jahres an den Start.

Beim Silvesterlauf in Damp kam es aber nicht darauf an, besonders schnell zu sein: „Wir laufen ohne Zeitmessung und ohne Druck“, sagte Bürgermeister Horst Böttcher. „Es gibt keine Sieger und Verlierer.“ Stattdessen wurden nach dem Lauf bei einer kleinen Teeparty Preise verlost. „Wer als Letztes reinkommt, kann theoretisch auch gewinnen“, so Böttcher weiter. Der erste Preis, zwei Stunden Beachvolleyball für die ganze Familie, gewann René Zabel. Der zweite Preis, ein Basiskletterkursus für eine Person, ging an Karl-Heinz Schröder und der dritte Preis, Bogenschießen für zwei Erwachsene, ging an Andrea Förster.

Horst Böttcher hatte selbst die Laufschuhe angezogen und war beim Silvesterlauf dabei. Der Gemeindechef ist erfahrener Läufer: Seit 25 bis 30 Jahren betreibt er diesen Sport. Einmal in der Woche trainiert er und läuft dann maximal zehn Kilometer rund um Damp bis Waabs oder bis Schönhagen. Auch bei Laufveranstaltungen wie dem „Lauf zwischen den Meeren“, dem „Eckernförder Stadtlauf“, dem „Kiel.Lauf“ und „Kappeln Rund“ geht er an den Start.

Die Strecke des Silvesterlaufs sei nicht anspruchsvoll – es sei denn, es ist Südwind. Dann laufen die Teilnehmer gegen den Wind an, erklärte der Bürgermeister. „Am Fahrradweg hat man dann aber wieder Rückenwind.“ Auch das Wetter sei in Ordnung gewesen: nicht zu kalt und nicht zu warm.

Horst Böttcher hatte sich vorgenommen, sich mit seiner Ehefrau Ulrike im hinteren Läuferfeld einzusortieren und aufzupassen, dass alle Läufer heil ins Ziel kommen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen