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Foto-Wettbewerb der OFS : Sie schossen die schönsten Fotos

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Gewinnerbilder des Wettbewerbs der Ostseefjord-Schlei GmbH werden im Schleswiger Stadtmuseum ausgestellt – auch ein Kappelner ist dabei.

von
erstellt am 30.Aug.2014 | 16:30 Uhr

Das sei ein richtig schönes Erfolgserlebnis, freute sich Irina Jenner, als sie den großen Postkartenstapel in den Händen hielt. Denn wer könne sonst schon Ansichtskarten verschicken, mit Fotos, die man selbst gemacht hat? Irina Jenner kann das ab sofort – und mit ihr sechs weitere Hobbyfotografen. Sie alle haben gewonnen bei einem Fotowettbewerb, den die Ostseefjord-Schlei GmbH (OFS) im Rahmen ihrer neuen Imagekampagne „Jetzt wird’s Langsamzeit“ ausgerichtet hatte.

Insgesamt zehn von gut 160 eingesandten Motiven wurden dabei am Ende ausgewählt. Neben dem Druck von jeweils 500 Postkarten, werden die Gewinnerbilder ab sofort gut zwei Wochen lang (bis zum 14. September) im sogenannten S-Forum des Schleswiger Stadtmuseums präsentiert. Zudem sind die Fotos im neuen OFS-Urlaubsmagazin zu sehen, das am 5. September in einer Auflage von 20.000 Stück veröffentlicht wird. „Und vielleicht kann man das ein oder andere Bild künftig auch als Aufdruck aus Stadtbussen etwa in Hamburg oder Hannover entdecken“, sagte OFS-Geschäftsführer Max Triphaus gestern bei der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum.

Im Juni hatte die OFS Hobbyfotografen dazu aufgerufen, Fotos zu schicken, die das Thema Entschleunigung in der Schleiregion best möglichst transportieren. Aus den eingesandten Bildern hatte eine Jury – bestehend aus dem Leiter des Stadtmuseums, Holger Rüdel, Manfred Guth vom Kappelner Fotostudio Guth, OFS-Mitarbeiterin Andrea Simons sowie dem Redaktionsleiter des Schlei Boten, Alf Clasen, – die besten 30 Schnappschüsse ausgewählt. Die Top Ten schließlich wurden dann per Abstimmung über die OFS-Facebookseite ermittelt.

„Ich bin mächtig stolz, dass meine Bilder dabei sind“, freute sich Michaela Brunswieck aus Tolkschuby, die gleich drei Fotos in den Top Ten platzieren konnte. „Ich bin bewusst losgezogen, um Bilder einzufangen, die für mich Langsamzeit transportieren“, sagte die Hobbyfotografin. Andere Gewinner, etwa Bodo Puttins, haben Bilder aus ihrem reichen Fundus eingereicht. „Man muss beim Fotografieren einfach Glück haben, dass man den richtigen Moment erwischt“, sagte Puttins und sprach damit Malte Lorenzen aus Kappeln aus der Seele. „Ich habe zum Glück immer einen Fotoapparat dabei. Deshalb konnte ich diesen tollen Moment erwischen, als ich einmal um 4.30 Uhr von einer Party nach Hause kam“, meinte er mit Blick auf sein Foto, das die stille Schlei im Morgennebel zeigt.

 

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