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Kappeln : Seniorenbeirat macht Sitzung zur Bescherung

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Das Gremium spendet den Überschuss aus zwei Theateraufführungen an fünf städtische Projekte.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 19:28 Uhr

Es war die letzte Sitzung in diesem Jahr und vor dem Weihnachtsfest. Dem Anlass gebührend bereitete der Seniorenbeirat einer Auswahl regionaler Hilfsorganisationen und Projekte eine Überraschung vor dem Fest. In Zusammenarbeit mit dem Niederdeutschen Beirat der Stadt Kappeln, dem Siedlerbund, dem Sozialverband, dem Tanzclub Kappeln und der Freien Alten- und Nachbarschaftshilfe Kappeln und Umgebung („Franka“) hatte der Beirat Ende November zum dritten Mal das niederdeutsche Theaterwochenende organisiert. In zwei Vorstellungen präsentierten die Silberstedter Laienspieler das Kriminalstück „Een Liek för Grete“ für den guten Zweck. Seniorenbeiratsvorsitzender Horst Albrecht zog Bilanz: „Es hätten mehr Zuschauer sein können. Das Stück hat allen sehr gefallen.“ Mit den Sponsorengeldern und den Einnahmen aus den Vorstellungen von 4349 Euro blieben abzüglich der entstandenen Kosten von etwa 2080 Euro insgesamt 2269 Euro übrig. Den Großteil des Geldes verteilten Albrecht und Werner Barz, stellvertretender Vorsitzender und Leiter des Benefizwochenendes, nun an ausgewählte Projekte: 900 Euro erhielten Marta Kraft und Helmut Schulz für „Hand in Hand – Paten für Flüchtlinge in Kappeln“, weitere 900 Euro nahmen Burkhard Rautenberg und Heidi Gooßens für die Kappelner Tafel entgegen. Über 200 Euro freuten sich Monika Jenner und Annemie Dick von den „Buchstützen“ für ihre plattdeutschen Lesungen in der Stadtbücherei, den gleichen Betrag erhielt auch Lehrerin Frauke Bruhn für den Plattdeutschunterricht an der Grundschule Karby. Der Restbetrag von 69 Euro wurde dem Weihnachtshilfswerk zur Verfügung gestellt.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Sanierungsbedürftige Fußwege in Kappeln“ verkündete Schriftführer Gerhard Groszek: „Einiges ist mittlerweile in Gang gekommen.“ So werde die Stadt noch in diesem Jahr die Steine in der Mühlenstraße auswechseln. „Die bisherigen Steine waren nicht nur falsch verlegt, sie waren auch nicht die richtigen“, erläuterte Groszek. Das Begehen und Befahren mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl werde dank breiterer Steine künftig ungehindert möglich sein. 2016 seien zudem Ausbesserungen im Bereich der Fußwege der Schanze und der Flensburger Straße sowie 2017 in der Schützen- und der Hindenburgstraße geplant. Mögliche bauliche Maßnahmen am Fußweg Dehnthof für 2018 seien noch im Gespräch, erklärte Groszek.

Des Weiteren diskutierte der Seniorenbeirat an diesem Abend über die zur Verfügung stehenden Informationsquellen für Senioren in den Randgebieten Kappelns. Horst Albrecht bemängelte: „Es gibt keinen Veranstaltungskalender in Ellenberg, Kopperby, Olpenitz, Stutebüll, und Mehlby. Das ist traurig. Ich erlebe sehr oft, dass Leute von Veranstaltungen gar nichts wissen.“ Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker schlug aus dem Plenum vor, die Feuerwehren für eine bessere Vernetzung untereinander zu nutzen. So könnten etwa die Schaukästen der einzelnen Wehren für Aushänge mit Veranstaltungshinweisen genutzt werden. „Feuerwehren sind dafür da, um die Dorfgemeinschaft zu erhalten“, verdeutlichte sie.

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