Krimireihe : Seglerhafen als Filmkulisse

Das Ermittlerteam: Jana Winter (Natalia Wörner), Ole Jessen (Max von Pufendorf), Arne Brauner (Martin Brambach) und Matthias Hamm (Ralph Herforth, von links).
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Das Ermittlerteam: Jana Winter (Natalia Wörner), Ole Jessen (Max von Pufendorf), Arne Brauner (Martin Brambach) und Matthias Hamm (Ralph Herforth, von links).

Zum zehnten Mal ermittelt Kommissarin Jana Winter in der Region rund um die Schlei. Die Suche nach einem Jungen führt das Ermittlerteam auch nach Fleckeby.

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29. Januar 2014, 12:00 Uhr

Eisige Temperaturen herrschten beim Wassersportverein Fleckeby. Die Segler hatten ihre Boote längst ins Winterlager gebracht, menschenleer war das Gelände rund um den Hafen aber nicht. Das ZDF hatte den Wassersporthafen an der Schlei für die entscheidenden Szenen des zehnten Films der Schleswiger Krimireihe „Unter anderen Umständen“ ausgesucht. Die Dreharbeiten für den Jubiläumsfall von Kommissarin Jana Winter haben erst in der vergangenen Woche in Hamburg und Schleswig begonnen. „Insgesamt sind 23 Drehtage geplant“, sagte Produktionsleiter Frank Bosselmann von der Network Movie Film- und Fernsehproduktion . Die Dreharbeiten gehen voraussichtlich bis zum 19. Februar.

Arbeitstitel des Krimis ist „Das verschwundene Kind“. Gespielt wird Kommissarin Winter von Natalia Wörner, ihre Kollegen sind Ralph Herforth als Matthias Hamm, Martin Brambach als Arne Brauner und Max von Pufendorf als Ole Jessen. Zum Ensemble gehört auch Hinnerk Schönemann, der zuletzt als sadistischer Mörder im Kölner „Tatort“ für Furore sorgte. Schönemann spielt Jürgen Lohmann, den Vater des achtjährigen Sascha, der eines Tages vermisst wird. Sascha wächst in schwierigen Verhältnissen bei seiner labilen Mutter Stefanie (Marie Leuenberger) und seinem Vater auf. Dieser ist vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung an Saschas älterem Bruder Marius (Bjarne Meisel). Kommissarin Winter und ihr Team suchen verzweifelt nach Jürgen Lohmann, der seit seiner Haftentlassung untergetaucht und der Hauptverdächtige ist.

Ein Sendetermin für den Krimi steht noch nicht fest. Dem Drehteam gehörten rund 30 bis 40 Personen an. Einer von ihnen ist Jan Häbel. Der ehemalige Polizist aus Brunsbüttel ist seit einem Jahr pensioniert und zieht für die Dreharbeiten noch einmal seine Uniform an. „Bei 14,15 verschiedenen Produktionen war ich schon dabei“, erzählt er.

„Pro Drehtag entstehen etwa drei bis vier Minuten des Films“, sagt Frank Bosselmann, der bei fünf der zehn Fälle von Kommissarin Winter die Produktionsleitung übernahm. „Den Sporthafen in Fleckeby haben unser Location-Scout und unser Szenenbildner ausgesucht.“ Die Krimiserie ist ein Winterformat, der leichte Schneefall passte also bestens ins Bild. „Beim Dreh in Hamburg werden wir aber wohl bei einigen Szenen mit Kunstschnee nachhelfen müssen“, verrät Bosselmann.


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