Seenotretter erwarten Tausende Besucher

Sie gehören zu den Hauptakteuren: die Seenotretter Dirk Höper, Reinhold Schulz, Thomas Mischke, Dirk und Andreas Doose (v.li.).
Sie gehören zu den Hauptakteuren: die Seenotretter Dirk Höper, Reinhold Schulz, Thomas Mischke, Dirk und Andreas Doose (v.li.).

„Tag der Seenotretter“ in Maasholm und Langballigau / Open ship und Rettungsvorführungen auf dem Meer gehören zum Programm

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24. Juli 2014, 16:30 Uhr

„Maasholm feiert“ – mal wieder. Dieses Mal gehören die DGzRS-Tage mit dem der „Tag der Seenotretter“ zur Reihe der sommerlichen Veranstaltungen. Der Tqag der Seenotretter beginnt am Sonntag, 27. Juli, um 10 Uhr im und am Maasholmer Hafen, genau so wie an anderen Küstenorten an Ost- und Nordsee. Bereits morgen steht ab 18 Uhr ein Hafen-Open-Air mit der Band „Jansen unplugged“ zugunsten der Maasholmer Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an.

Hauptakteure am Sonntag sind die neun Hauptamtler und 37 Freiwilligen der Station. Dazu gehören der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ mit Vormann Dirk Höper, das Seenotrettungsboot „Wuppertal“ mit seiner Freiwilligen-Crew und Andreas Doose als Vormann sowie das Damper Seenotrettungsboot „Karl van Well“ mit Vormann Thomas Schulze. Mit einbezogen in das Geschehen wird der historische, unter Denkmalschutz stehende und fast 100 Jahre alte Rettungsbootschuppen.

Zu dem Programm, das in den Vorjahren Tausende von Sehleute zu den Seemännern lockte, gehören auch diesmal wieder Rettungsvorführungen, Rundfahrten mit dem Kreuzer und den Booten, „Open Ship“, Seenotrettungs-Demonstrationen mit SAR-Hubschraubern, Modellbauvorführungen, Auftritte des Schleswiger Shantychores, Basteln für Kinder, Mitmachaktionen, Hüpfburg und anderes mehr. Für Hungrige und Durstige wird ebenfalls gesorgt sein. Mit von der Partie sind zudem die örtliche Feuerwehr und das DRK Kappeln.

Dabei wird deutlich werden, dass die Seenotretter – ob hauptamtlich oder freiwillig – rund um die Uhr einsatzbereit sind. Ihre Einsätze finden in der Regel unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. So hat die Crew der „Nis Randers“ im vergangenen Jahr bei 71 Real- und 15 sogenannten „vergeblichen“ Einsätzen 176 Menschen geholfen. Fazit: Sie sind unverzichtbar. Das wissen die Maasholmer, aber auch die Urlauber – und viele wollen den „Tag der Seenotretter“ zu einem „Blick hinter die Kulissen“, für Informationen aus erster Hand der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger nutzen. Gelegenheit dazu haben sie am Sonntag bis 17 Uhr. Auch in diesem Jahr erhalten neue Förderer bei der Sonderaktion „Rette mit – wer kann“ als Dankeschön ein Förderzertifikat mit Bordstempel, Unterschrift vom Vormann sowie Förderer-Pin der Seenotretter.

Neben Maasholm begeht auch Langballigau den „Tag der Seenotretter“ am kommenden Sonntag. Begonnen wird dort bereits um 10.30 Uhr mit einem Hafengottesdienst auf einem Küstenwachschiff aus Dänemark mit Taufe, Gesang und den Bläsern aus Sörup unter Leitung von Pastor Arne Gerundt. Das 28 Meter lange Schiff wird an der Seebrücke liegen und mit den Rettungsbooten „Jens Füerschipp“ aus Gelting und „Werner Kuntze“ aus Langballigau anschließend Übungen auf See zeigen. Alle Fahrzeuge können besichtigt werden, mit den DGzRS-Einheiten kann man kostenfrei mitfahren. Die Kunstkate wird ab 12 Uhr einen kleinen Kunsthandwerkermarkt auf der Hafenmeile veranstalten. Die Wasserschutzpolizei bietet eine kostenlose präventive Gravur-Aktion, bei der alle Skipper ihre Schiffszubehöre kennzeichnen lassen können. Kaffee, selbst gebackener Kuchen und Bierzelt runden das Bild ab. Die Amts-Jugendfeuerwehr wird einige Spiele für Kinder vorhalten.

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