Schweinswal heißt jetzt „Walerie“

„Walerie“ heißt der kleine Schweinswal vor der Integrierten Station Falshöft. Taufpaten waren neben den Kindern aus dem Naturkindergarten Renate Mielenz (hinten li.) und Walter Hock (hinten Mitte).
„Walerie“ heißt der kleine Schweinswal vor der Integrierten Station Falshöft. Taufpaten waren neben den Kindern aus dem Naturkindergarten Renate Mielenz (hinten li.) und Walter Hock (hinten Mitte).

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11. Juli 2014, 16:41 Uhr

Er ist vom Maul bis zur Schwanzspitze anderthalb Meter lang und damit ein Schweinswal in Originalgröße – allerdings aus Beton. Aber auch so ist er ein echter „Hingucker“ vor der Integrierten Station in Falshöft. Und jetzt hat er auch einen Namen: Die Jungen und Mädchen des Wald- und Naturkindergartens „Geltinger Birk“ tauften ihn mit Ostseewasser „Walerie“ und banden ihm einen Tauf-Kranz um.

Ein feierlicher Akt, an dem als Taufpaten Renate Mielenz, Vorsitzende des Fördervereins der Integrierten Station, und Schweinswal-Erbauer Walter Hock aus Maasholm-Bad teilnahmen. Der hatte auf Bitten des Schweinswal-Experten Dr. Pfander aus Kappeln dieses Tier geschaffen, nachdem er zuvor ein ähnliches Exemplar für das Naturerlebniszentrum in Maasholm gefertigt hatte. Während der dortige Schweinswal „schwimmt“, setzt der Falshöfter zum Sprung an. Hock (73) war einst Chefdekorateur für Mode und Messen und verlegte seinen Wohnsitz vor elf Jahren der Ruhe wegen von Frankfurt am Main nach Maasholm-Bad. Hier schloss er die Natur in sein Herz und engagiert sich seither für sie. Seine beiden Schweinswale – jeweils 100 Kilogramm schwer und aus Vollbeton und Hasenstalldraht geschaffen – sind seine Geschenke für Maasholm und nun auch Falshöft. Als nächstes fertigt er für die Beobachtungsstation des Vereins Jordsand in Schleimünde einen Schwan in Originalgröße.

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