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Kappeln : Schützenkönig ist auch am Schlagzeug erfolgreich

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Ron Nanko spielt mit seiner Band „La Frontera Victoriana“ nächste Woche live am Kieler Ostseekai um den Titel des „Schleswig-Holstein-Hammers 2015“.

shz.de von
erstellt am 18.Jun.2015 | 12:30 Uhr

30 Bands wurden für das Casting des NDR zum „Schleswig-Holstein-Hammer 2015“ nach Neumünster eingeladen, um dort vor einer Jury live ihre selbst geschriebenen Stücke zu präsentieren. 17 von ihnen schafften es in die nächste Runde – das große Online-Voting. Eine von ihnen: die „La Frontera Victoriana“ mit dem Schützenkönig des Kappelner Schützenvereins Ron Nanko. Und da die Band den Sieg im Namen trägt, ist es kein Wunder, dass sie auch die Voting-Runde überstand und am Ende mit 11  771 Stimmen auf dem zweiten Platz landete (zum Vergleich: Platz 1 sammelte 12  265 Stimmen). Jetzt darf die Gruppe am Dienstag, 23. Juni, mit sieben anderen Finalisten auf der NDR-Bühne am Kieler Ostseekai um den Titel des „Schleswig-Holstein-Hammers 2015“ kämpfen.

„Das Casting war eine großartige Gelegenheit für alle Künstler, ihre selbst geschriebenen Songs zu präsentieren und von einer Fachjury bewerten zu lassen“, betont Ron Nanko. Seine Band konnte die Juroren Michael Reincke („In einem Taxi nach Paris“) sowie den Vorjahressieger „Frühstücksbeat“ überzeugen und heimste 165 von 200 möglichen Punkten ein. „La Frontera Victoriana“ versteht sich dabei als umfassendes Kunstprojekt, das neben der Musik auch ein eigenes fantasievolles Universum erschaffen hat, in dem die Musiker agieren. Schlagzeuger Ron Nanko spielt dabei die Rolle des „Ronald von Nankofen“, den Piloten eines Luftschiffs, während seine Kollegen auf wohlklingende Namen wie „Mittka auf der Nebelweide“ (Kapitän), „Friederich Eugenius“ (Bordingenieur) und „Dr. h.c. mult. Isidior von Gruvenstein“ (Financier der Expedition) hören. Als Genre vertritt die Gruppe optisch und inhaltlich den Steampunk, der eine Mischung aus viktorianischen Gepflogenheiten und vorindustriellen Erfindungen repräsentiert. Auch alle Kostüme und Bühnenrequisiten sind in aufwändiger Kleinarbeit selbst produziert worden. Die als Steampunk bezeichnete Musik versucht dabei auf heitere Weise, den Zuhörer mit Rockklängen und deutscher Sprache in diese ungewohnte Welt zu entführen. Am kommenden Dienstag präsentieren sie dann auch ihr Lied „Kein Luftschiff weit und breit“.

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