Ulsnis/Rieseby : Schleidörfertag ein voller Erfolg

Eröffneten auf ihren Fahrrädern den Schleidörfertag in Rieseby: Riesebys Bürgermeister Jens Kolls, Ulrich Brüggemeier (Kreispräsident Schleswig-Flensburg), Thomas Detlefsen (Aufsichtsratsvorsitzender der OFS), Lutz Clefsen (Kreispräsident Rendsburg-Eckernförde) und Max Triphaus (Geschäftsführer der OFS, von links).
Foto:
1 von 3
Eröffneten auf ihren Fahrrädern den Schleidörfertag in Rieseby: Riesebys Bürgermeister Jens Kolls, Ulrich Brüggemeier (Kreispräsident Schleswig-Flensburg), Thomas Detlefsen (Aufsichtsratsvorsitzender der OFS), Lutz Clefsen (Kreispräsident Rendsburg-Eckernförde) und Max Triphaus (Geschäftsführer der OFS, von links).

Gefüllte Shuttle-Busse und volle Parkplätze: Die Angebote der Gemeinden wurden gut angenommen.

shz.de von
20. Juli 2015, 07:45 Uhr

Der von der Ostseefjord-Schlei GmbH (OFS) organisierte Schleidörfertag in den Gemeinden Boren, Brodersby, Goltoft, Kosel, Rieseby und Ulsnis war ein großer Erfolg. Eine Besucherzahl anzugeben, ist unmöglich. Aber es gab viel Verkehr auf den Straßen, und Parkplätze waren knapp. Es herrschte ständiges Kommen und Gehen. Und die Busse des Shuttle-Service, der die Besucher zu allen Ereignissen brachte, waren meist gut besetzt.

Da in vielen Gemeinden der Tag mit einem Gottesdienst begann, eröffneten die Präsidenten beider beteiligten Kreise den Schleidörfertag erst um 11 Uhr in Rieseby mit dem Start zu einer Fahrradtour durch alle beteiligten Dörfer.

„Ich begrüße es außerordentlich, dass der Schleidörfertag wieder stattfindet“, sagte Lutz Clefsen, Kreispräsident von Rendsburg-Eckernförde. Es gäbe eine enge Verbindung der Dörfer diesseits und jenseits der Schlei. Diese werde durch solche gemeinsame Aktionen unterstützt. Ulrich Brüggemeier, Kreispräsident Schleswig-Flensburg, erklärte: „Wir können den Tourismus durch solche Aktionen fördern.“ Radfahren betrachte er als Teil seiner Freizeit. Und heute könne er sogar einmal ein E-Bike ausprobieren. Dann ging es mit 25 Begleitern im Nieselregen auf Tour, bei der die Teilnehmer in den einzelnen Orten von den jeweiligen Bürgermeistern begrüßt wurden.

Der Nieselregen hielt sich bis in den frühen Nachmittag. Deshalb waren überdachte Standorte wie Museen, Kirchen, Ateliers, Hofläden, Gaststätten und Zelte bei den Besuchern besonders beliebt. Eine Ausnahme bildeten von Anfang an die Überfahrten mit dem Schleikutter zwischen der Marina in Hülsen und dem Dampferanleger in Ulsnis. Gut in Schwimmwesten eingepackt, trotzten die Passagiere mit fröhlichen Gesichtern dem Wetter.

Das bunte Rahmenprogramm wurde vor allem von den Kleinsten gut angenommen. Die Lebensmittelvorräte wurden knapp, und in Goltoft musste man sogar das Waffelbacken für eine Weile „mangels Masse“ einstellen. Doch zeigten sich alle Anbieter und Besucher vom Tag überzeugt. Der Schleidörfertag endete mit einem Jazzkonzert in der St.-Wilhadi-Kirche von Ulsnis.



zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen