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Feierabend-Shopping : Schlangen vor den Kassen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Verkehrsstaus, überfüllte Parkplätze, ignorierter Zapfenstreich: Das fünfte Feierabend-Shopping in Süderbrarup schlug alle bisherigen Rekorde. Die Geschäfte waren bis 22 Uhr geöffnet.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 16:30 Uhr

Das fünfte Süderbraruper Feierabendshopping schlug alle Rekorde. Bis um 22 Uhr waren die Straßen am Mittwochabend belebt, und in einigen Geschäften musste man die Kunden sogar höflich auf den Zapfenstreich aufmerksam machen. Bereits um 18 Uhr gab es Verkehrsstaus, denn der große Parkplatz am Südercenter war da schon voll belegt. Hier konzentrierte sich anfangs auch der Kundenandrang. Die Schlangen vor den Kassen reichten bei Edeka bis zur Geschäftsrückseite. Renner waren Butter und Süßigkeiten. Die Haribo-Tüten gingen palettenweise über die Theken.

Kurz danach waren die Gehwege links und rechts der B 201 vom Germania- bis zum Marktplatz voll besetzt. Die Menschen wechselten, begleitet von kostenlosen Schnittchen, Häppchen und Sekt von Geschäft zu Geschäft, schauten, suchten und kauften. Zentrum des Interesses waren die neu angelegten Läden von Buchhandlung Schröder und Deco Dreams mit der Postagentur. Hier hätte man vermutlich auch Eintritt nehmen können. Davon profitierte die Hofparty hinter dem Haus, Start- und Sammelpunkt der Lichtermädchen, die bereits Wahrzeichen des Feierabendshopping sind. Viele Zuschauer beobachteten hier die Vorführungen der Dance-Kids unter Leitung von Kathja Börner, den Auftritt von Michael Edwards und abschließend die Ziehung der großen Verlosung. Die andere Hofparty bei Bäckerei Ebsen kam erst langsam in Schwung, zeigte dann aber großes Beharrungsvermögen.

Die Schleswiger Volksbank hatte ihren Punschverkauf auf den Parkplatz verlegt, sodass eine Verkehrsgefährdung durch zu starken Zulauf nicht mehr möglich war. Beim Würstchenverkauf lief ihr Rewe aber den Rang ab. Denn die Hotdogs zum Selbermachen schlugen alle anderen Angebote. Kultcharakter hat das Rabattwürfeln bei Elektro von Hören, wo die Zuschauer in der Überzahl sind. Bei der Nospa hatte sich die Glücksradbesatzung zu Vampiren verwandelt. Und im außerhalb liegenden Team-Baumarkt wurde man von „Maderln“ im Dirndl und mit Blasmusik begrüßt.

Petra und Ralph Ringsleben aus Rügge waren zum ersten Mal beim Feierabendshopping. Mit den Kindern Zoé und Alina nutzten sie das gute Wetter und den folgenden freien Tag. „Man muss das einfach mal erleben“, meinte Mutter Petra. Es sei schön, nett und gemütlich. Sie hätten bereits viele Bekannte aus der Nachbarschaft getroffen. „Das ist fast wie auf Brarupmarkt“, schloss sie.

Auch beim veranstaltenden Wirtschaftsverein war man mit der Resonanz mehr als zufrieden. „Das Ziel war, mal wieder andere Menschen nach Süderbrarup zu bewegen, neues Publikum in den Geschäften zu begrüßen und einfach zu zeigen, dass wir einen interessanten Branchenmix im Ort haben und vor Ort für die Kunden da sind“, erklärte Stephan Hamann aus dem Vorstand. Und das sei super angenommen worden. Und Kollege Lothar Schröder ergänzte: „Das Angebot des Feierabendshopping mit seinen Besonderheiten bewährt sich als Magnet und zeigt die Zusammengehörigkeit des Ortes mit der Umgebung.“ Man habe mit dem Wettergott gut zusammengearbeitet und werde das Ereignis mit Sicherheit wiederholen.

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