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Vollsperrung in Langballig : Sanierung der Nordstraße dauert länger

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der erste Bauabschnitt der B199 wird nicht wie geplant bis Ende der Woche fertig – der Untergrund war völlig wassergesättigt.

Es waren wahrhaftig keine guten Nachrichten, die Gerhard Nörenberg von der Flensburger Niederlassung des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr auf der Abstimmungssitzung in der Amtsverwaltung in Langballig zu verkünden hatte – im Gegenteil. Bei der Sanierung der Nordstraße (B199) wurde nach seiner Aussage festgestellt, dass der Untergrund im ersten Bauabschnitt zwischen Langballig und Ringsberg an zwei Stellen völlig wassergesättigt ist und deshalb Zweifel an der Tragfähigkeit bestehen.

Offenkundig wurde dieses Problem beim Aufnehmen der alten Betonplatten, die an diesen Stellen wohl wie belastbare Deckel gewirkt haben. Sofort entnommene Bodenproben werden gegenwärtig in einem Labor analysiert. Von dem noch nicht vorliegenden Ergebnis hängt die weitere Vorgehensweise ab. Sicher sei aber schon, so Nörenberg, dass der vorgesehene Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Der erste Abschnitt wird also nicht bis zum Ende dieser Woche fertiggestellt sein. Die Dauer der Verzögerung sei gegenwärtig noch nicht abzuschätzen. Auf jeden Fall aber werde mit dem zweiten Bauabschnitt (Ringsberg-Oxbüll) erst dann begonnen, wenn der erste abgeschlossen ist.

Solange, das stellten die Vertreter der betroffenen Gemeinde klar, werden die bisherigen im Zusammenhang mit dem ersten Bauabschnitt verhängten Verkehrsbeschränkungen, insbesondere die Sperrung der Straße zwischen dem Munkbraruper Ortsteil Siegum und Langballig-Freienwillen, aufrechterhalten. Weitere Maßnahmen kommen hinzu, um unerwünschte Schleichwege abseits der offiziellen Umleitungsstrecke zu sperren oder ihre Nutzung einzuschränken. So erhalten die Verbindungsstraßen von Bönstrup und Voldewraa über Husbymühle nach Husby sowie über Hodderup nach Gremmerup eine Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen.

Weiterhin wird in Süderholz (an der L268 zwischen Munkbrarup und Husby) die Einfahrt in die Straße nach Ranmark verboten. An deren anderem Ende an der Kreuzung in Ringsberg erhält sie die Schilder „Durchfahrt verboten“ und „Anlieger frei“. Die Straße wird so zu einer „unechten Einbahnstraße“, weil in ihrem Verlauf in beiden Richtungen gefahren werden kann. Eine Zufahrt nach Ranmark ist zudem über die Rimmstraße in Munkbrarup möglich.

Die zeitliche Verlängerung der gegenwärtigen Sperrungen und Umleitungen wirkt sich auch auf den öffentlichen Personenverkehr aus. Die gültigen Sonderfahrpläne der Buslinie auf der Nordstraße sind unter www.mobizentrale.de einsehbar. Zudem können Informationen unter Tel. 04 61 /505-91-07 erfragt werden.

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