Sterup : Sandra Hansen ist neue Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Sandra Hansen mit ihren Stellvertretern Ernst-Uwe Liehr (li.) und Peter Lund-Andersen.
Bürgermeisterin Sandra Hansen mit ihren Stellvertretern Ernst-Uwe Liehr (li.) und Peter Lund-Andersen.

Ohne Gegenstimme wählte die Steruper Gemeindevertretung ihre neue Bürgermeisterin.

shz.de von
09. Juli 2018, 12:00 Uhr

Als einzige der 16 Gemeinden im Amt Geltinger Bucht steht in Sterup für die nächsten fünf Jahre eine Frau an der Spitze. Nachdem vor der Kommunalwahl Bürgermeister Wolfgang Rupp nach 15 Jahren erklärt hatte, nicht wieder antreten zu wollen, war klar, dass Sterup einen neuen Bürgermeister erhalten würde. Bei der konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung – sechs Vertreter der CDU und sieben der Wählergemeinschaft – bestimmten deren Mitglieder in geheimer Abstimmung (zwölf Ja-Stimmen, eine Enthaltung) die 46-jährige Sandra Hansen zu ihrer neuen „Chefin“.

Die Bürgermeisterin ist von Beruf Sekretärin und begründete ihre Entscheidung für die Kandidatur damit, dass sie „Lust auf neue Aufgaben“ habe. Um dafür Zeit zu haben, werde sie, wie sie am Rande der Sitzung anmerkte, ihre Berufstätigkeit reduzieren, die Stundenzahl verringern. Sie gehört der Gemeindevertretung als Mitglied der Wählergemeinschaft seit zehn Jahren an und sagte: „Ich werde mein Bestes geben und Dinge, die in der Vergangenheit zu kurz gekommen sind, auf den Weg bringen.“

Nachdem die Wahl von Hansen mit anhaltendem Beifall bedacht worden war, ging es um die Besetzung des Amtes ihres ersten Stellvertreters. Diese Aufgabe übernimmt der 50-jährige Ernst-Uwe Liehr (CDU). Zweiter Stellvertreter ist der 59-jährige Peter Lund-Andersen (Wählergemeinschaft). Zum Vorsitzenden des Finanzausschusses bestimmten die Gemeindevertreter Karl Peters, der die Gemeinde auch im Wasserbeschaffungsverband Mittelangeln und im Kindergartenbeirat vertritt. Im Bau-, Wege- und Umweltausschuss ist Herbert Petzel Vorsitzender. Johannes-Friedrich Vogt ist zuständig für den Sozial- und Kulturausschuss.

Zu denen, die aus der Gemeindevertretung ausschieden, gehörten neben Wolfgang Rupp auch Bigitte Wenzek und Dieter Kascheike. Rupp nutzte die Gelegenheit, um zum Abschluss seiner Amtszeit darauf hinzuweisen, dass die Arbeiten für das Umspannwerk in Brunsbüllund gut im Zeitplan liegen. Unzufrieden zeigte er sich mit den Straßen-Flickarbeiten des Schwarzdeckenunterhaltungsverbandes, bezeichnete sie als „Schmiererei“.

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