St. Nikolai : Rettung für das Mahnmal

 Foto: dpa
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Die Sanierung des Mahnmals St. Nikolai in Hamburg ist gesichert. Die Bauarbeiten sollen schon im August beginnen.

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02. Juli 2013, 08:18 Uhr

Hamburg | Die SPD-Fraktion werde für die Sanierung Haushaltsmittel aus dem "Sanierungsfonds Hamburg 2020" in Höhe von 7,25 Millionen Euro beantragen, sagte Fraktionschef Andreas Dressel am Montag. Der Bund wolle die Sanierung mit weiteren sieben Millionen Euro unterstützen. Zur kompletten Sanierung sind nach einem Gutachten 15,25 Millionen Euro erforderlich. Für die kleine Differenzen sollen Spenden ein geworben werden. Im August 2011 war ein Sandstein vom Turm auf einen benachbarten Gehweg gefallen und hatte den akuten Sanierungsbedarf deutlich gemacht. Die Bauarbeiten sollen schon im August beginnen - genau 70 Jahre nach dessen weitgehender Zerstörung im Zuge der "Operation Gomorrha": Als die Alliierten den Sakralbau im Zweiten Weltkrieg im Juli 1943 in Schutt und Asche legten, blieb der weltweit fünfthöchste Kirchturm stehen. Die Kirche war 1846 bis 1874 im neugotischen Stil erbaut worden. Die Ruine ist heute zentraler Erinnerungsort Hamburgs für die Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft. Die Arbeiten sollen vier Jahre dauern.

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