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Qualitätssiegel für VHS Mittelangeln

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Bildungseinrichtung in Satrup besteht Prüfung des Landesverbandes der Volkshochschulen

„Wir wollen auch in der Fläche ein hochwertiges Bildungsangebot gewährleisten.“ Während VHS-Verbandsdirektorin Monika Peters dies sagt, schaut sie in die vor ihr liegenden Unterlagen. Sie sollen belegen, dass die Volkshochschule Mittelangeln den Qualitätsanforderungen entspricht, die für den Erhalt eines entsprechenden Zertifikates notwendig sind.

Vom Ablauf her ist das Zertifizierungsverfahren nicht so formell wie etwa in großen Unternehmen und Verwaltungen. In diesem Fall sitzen Prüfer und Verantwortliche bei der VHS-Vorsitzenden Karin Clausen in der Stube. Wenn auch die Umstände familiär wirken, die Prüfkriterien sind festgelegt und werden von Monika Peters und ihrer Mitarbeiterin Rhondaly Johannsen Punkt für Punkt abgearbeitet: Wie ist die technische Ausstattung der VHS Mittelangeln, sind ausreichend Unterrichtsräume vorhanden und entsprechend der angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen ausgestattet, sind die Kursleiter qualifiziert, und wie ist die Qualität der Kurse?

60 Kriterien werden abgefragt und die Dokumentation überprüft. Um alle Unterlagen bei der Prüfung griffbereit zu haben und auf alle Fragen eine Antwort zu haben, hat die Vorsitzende der VHS Mittelangeln einige Stunden ihrer kostbaren Zeit geopfert. Unterstützung erhält Clausen von Bürgermeister Bernd Karde, der den Stellenwert der Weiterbildungsarbeit in Mittelangeln unterstreicht und auch deutlich macht, dass die VHS fest in die örtliche Bildungslandschaft eingebunden ist.

Vor fünf Jahren wurde in Schleswig-Holstein das VHS-Qualitätssiegel eingeführt. Die Vorgaben wurden vom Landesverband erarbeitet, der auch die jeweilige Begutachtung vornimmt. „Unser Land ist in der Qualifizierung seiner Volkshochschulen im Ländervergleich weit vorn“, stellt Monika Peters fest und unterstreicht damit den Stellenwert der Weiterbildung in der Fläche mit vielen ehrenamtlich geführten Volkshochschulen.

Weiterbildung sei heute kein Privileg der Volkshochschulen mehr, stellt Peters fest und weist auf die steigende Zahl von Einrichtungen hin, die in der Weiterbildung tätig sind. Qualität sei deshalb eine Voraussetzung, um im Markt Bestand zu haben. „Nur weil wir ein Flächenland sind, darf es in der Weiterbildungsqualität keine Kompromisse geben“, hob Peters hervor.

Zu den 80 Volkshochschulen im Land, denen ein Qualitätszertifikat zuerkannt wurde, gehört nun auch die Volkshochschule Mittelangeln.

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erstellt am 07.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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