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Rabenholz : Posse um zu kleines Feuerwehrhaus geht in die nächste Runde

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das lange Feuerwehrauto passt wirklich nur ganz knapp in das dafür vorgesehene Gerätehaus. Wer jetzt daran Schuld ist viel niemand sagen. Bürgermeister Theet-Meints warnt jedenfalls davor mit gefährlichem Halbwissen Unsinn zu verbreiten.

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erstellt am 05.Apr.2014 | 13:45 Uhr

Es sei Zeit, auf den Punkt zu kommen, denn man rede darüber schon eine Ewigkeit, sagte Gemeindevertreter Per Wegener. Gerd Madsen fügte hinzu: „Wir müssen uns langsam entscheiden, was wir wollen – wir waren schon mal weiter.“ In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung ging es einmal mehr um die Unterbringung des Feuerwehrfahrzeuges, das in das vorhandene Gebäude nur mit Ach und Krach hinein passt.

Wehrführer Uwe Schwippert verfolgte die neuerliche Debatte in der Gemeindevertretung mit einem Kopfschütteln. Bereits seit 2011, so erklärte er, wird über eine Erweiterung beziehungsweise einen Neubau debattiert. Als die 25 Aktiven der seit 1890 bestehenden Wehr im November 2012 ein neues Fahrzeug erhielten, wurde die Diskussion intensiviert. Doch noch immer ist nichts entschieden. Vor diesem Hintergrund forderte Gemeindevertreter Bernd Marquardsen in Sachen Feuerwehrhaus eine Sondersitzung zu diesem Thema. Natürlich geht es bei alledem um Geld, zumal auch die alte Schule der Sanierung bedarf. Fest steht, dass man die Feuerwehrunfallkasse einschalten will, um klarzustellen, was alles notwendig ist, ob die bisherigen Überlegungen den Anforderungen entsprechen. Bis zum Sommer, so die Entscheidung, soll nun Klarheit geschaffen werden

Zu Beginn der Sitzung befasste sich Bürgermeister Jörg Theet-Meints mit den Grundschulen in Gelting und Kieholm. Dabei ging er auf die Statements von Hasselberger Seite und eine Elternversammlung ein. Seine Hoffnung ging dahin, dass man einen gemeinsamen Nenner finde. Der Bürgermeister, der seine Gemütslage als „erregt“ bezeichnete, sprach von unfairen Anschuldigungen und davon, dass „mit gefährlichem Halbwissen Unwahrheiten verbreitet werden“.

Neu und damit wieder in der Gemeindevertretung ist Gerd Madsen als Nachrücker von David Traulsen, der sein Mandat niedergelegt hat.

Die Beteiligung an dem amtsweiten Tourismuskonzept hatte die Gemeindevertretung schon abgelehnt. Jetzt gibt es aber einen neuen Verteilerschlüssel, wonach sich die Planungskosten für Rabenholz von 2500 auf rund 900 Euro reduzieren. Deshalb stimmte die Gemeindevertretung „aus Solidarität“ zu.

 

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