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Nieby : Plätze in Falshöft sind heiß begehrt

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Ausstellung betreuen und Wege in Stand halten – für die drei FÖJ-ler gibt es auf der Geltinger Birk viel zu tun.

Zum Alltag von Carla Siegle, Karl-Friedrich Sommer und Julia Mellmann gehört nicht nur die Betreuung der Ausstellung in der Integrierten Station. Die drei jungen Leute, die derzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Station absolvieren, waren auch mit dabei, als es galt, in Langballig und am Winderatter See Wanderwege und Stege auf Vordermann zu bringen. Außerdem haben sie einen Motorsägelehrgang absolviert, an Seminaren teilgenommen. Im Naturschutzgebiet Geltinger Birk und in anderen Bereichen, die von der Falshöfter Station betreut werden, gibt es viel für sie zu tun.

Was Lena aus München ihm von ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr in Falshöft vorgeschwärmt hatte, gefiel dem 18-jährigen Karl-Friedrich Sommer aus Leipzig so gut, dass er auch dort hin wollte. Also bewarb er sich um einen FÖJ-Platz, stellte sich vor und wurde angenommen. Seit Anfang August ist er nun FÖJ-ler in der Station am Rande des insgesamt 750 Hektar großen Naturschutzgebietes „Geltinger Birk“. Er ist eingetaucht in die Abgeschiedenheit ganz oben im Norden und stellte fest, dass es so einsam gar nicht ist. „Schließlich sind wir zu dritt“, sagt er. Und außerdem gebe es ja noch die vier Hauptamtler in der Station, mit denen man sich bestens verstehe.

Die zweite im Bunde ist die ebenfalls 18-jährige Carla Siegle aus Göppingen in Baden-Württemberg. Eigentlich hatte sie ins Ausland gewollt, doch das klappte nicht. Also entschied sie sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Falshöft. Als sie im März in der Station beim Nabu, beim Förderverein der Integrierten Station und dem Wildpferdeverein vorstellig wurde, stand für sie fest: „Das hier ist genau das, was mhr vorschwebte.“ Nach Ende des „FÖJ“ will sie studieren.

Das Trio wird komplettiert durch Julia Mellmann (20) aus Bad Schwartau. Im kommenden Jahr will sie mit dem Rucksack hinaus in die weite Welt und überbrückt die Zeit bis dahin mit einem Jahr bei der Integrierten Station in Falshöft. „Hier ist es super“, sagt sie. Man treffe nette Menschen und es herrsche ein angenehmes Arbeitsklima. Als sie sich für einen Platz in Falshöft bewarb, war sie eine von 26 Bewerbern. „Die FÖJ-Plätze hier sind ganz offensichtlich sehr begehrt“, sagt Renate Mielenz, Vorsitzende des Fördervereins der Integrierten Station. Seit zwölf Jahren kommen FÖJ-ler nach Nieby, um in der Integrierten Station ihren freiwilligen Dienst zu absolvieren. In den ersten zehn Jahren waren es zwei pro Jahr, seit 2014 sind es drei. Bisher haben also 26 junge Leute aus allen Teilen der Republik hier ihren Dienst absolvierte, beziehungsweise sind noch dabei.

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