Ostseeküsten-Radweg: Bei Habernis soll ein Grillplatz entstehen

Klönschnack am Rande des Ostseeküsten-Radweges in Habernis: Bürgermeister Gerhard Geißler (im Hintergrund) steht Urlaubern  gern Rede und Antwort.  Foto: U.KÖHLER
Klönschnack am Rande des Ostseeküsten-Radweges in Habernis: Bürgermeister Gerhard Geißler (im Hintergrund) steht Urlaubern gern Rede und Antwort. Foto: U.KÖHLER

shz.de von
22. Juni 2012, 08:06 Uhr

Steinberg | Gerhard Geißler kennt Steinberg wie seine Westentasche - kein Wunder, schließlich ist er dort seit 22 Jahren Bürgermeister, hat als Ruheständler viel Zeit, um unterwegs zu sein. Mal schaut er hier, mal dort nach dem Rechten. Bei einem Abstecher in den Ortsteil Habernis begegnete er dieser Tage tüchtig in die Pedalen tretenden Urlaubern aus Hamburg und aus Bayern. Die Radler waren auf dem von der dänischen bis zur polnischen Grenze reichenden Ostseeküsten-Radweg unterwegs. Schnell kam er mit den Ehepaaren, die von Glücksburg aus auf Tour waren, ins Gespräch. Sie wollten von Geißler wissen, wo sie was gegen den knurrenden Magen bekommen - der verwies auf den Imbiss-Kiosk auf dem Gelände des Campingplatzes von Sven Gruber.

Geißler freut sich, dass besagter Weg gut frequentiert wird und lädt gerne zum Verweilen auf einer Bank ein. Dort soll demnächst, wie er berichtet, ein Grillplatz entstehen. Zwar betrifft es die Radler aus Bayern und Hamburg nicht, denn sie bewegen sich auf ihren Rädern ausschließlich mit Beinkraft vorwärts, aber: Auf dem Campingplatz besteht auch die Möglichkeit, die Akkus von Elektro-Rädern aufzuladen.

Seit Langem gab es von Bürgern den Wunsch, auf den gemeindlichen Straßen Tempo-30-Zonen einzuführen. Das ist nun nach Genehmigung durch den Kreis geschehen - ohne bauliche Veränderungen, ausschließlich durch das Aufstellen von entsprechenden Schildern. Das gilt für Nordstern in Richtung Seebadeanstalt Norgaardholz ebenso wie für den Ortskern von Steinberg und außerdem in Steinberghaff für die Fischerstraße bis hinab zur Ostsee. Das haben die Bürger, so Gerhard Geißler, mit Wohlwollen registriert. Um die Aufforderung, die Geschwindigkeit zu drosseln, noch zu untermauern, erwägt der Bürgermeister eine "Straßenmalerei": das Aufpinseln der Zahl 30 auf die Fahrbahnen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen