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Süderbrarup : Oma Frieda begeistert mit Rap und Rollator

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Kabarettistin Jutta Lindner trat mit ihrem Programm „Dominator am Rollator“ im Bürgerhaus auf.

Im Foyer des Bürgerhauses von Süderbrarup war das „Fahrzeug der Zukunft“ in zweistelliger Zahl geparkt, während „Oma Frieda“ im Saal auf Einladung der AWO den Umgang mit dem Rollator demonstrierte.
Dabei standen nicht unbedingt die medizinischen Aspekte dieses Hilfsgerätes im Vordergrund, sondern vor allem seine Ladekapazität, welche die einer Handtasche bei Weitem übersteigt. Nebenher betrachtete „Oma Frieda“ viele Dinge des Lebens auf der Basis ihrer persönlichen Philosophie, auf ganz eigene satirische Art.

Sie servierte ein Programm zum Lachen mit etwas Biss und gewissem Anspruch, das bei den Besuchern im voll besetzten Saal gut ankam. Zu Beginn ihrer Schleswig-Holstein-Tournee rief die Kabarettistin zu Aktionen auf wie „Rock am Stock“, „80-Plus-Party“, „Rhythmische Rollatorgymnastik“ oder zu den „Seniorlympics“. Und sie forderte: „Her mit den Jungs unter 70!“

Die Politik bekam ihr Fett mit „Oma und Opa sind Europa“ ebenso weg wie der Jugendwahn der „Best Ager“. Zum Abschluss fasste die fidele Oma alles noch einmal in einem Rap zusammen.

Mit ihrem Programm „Dominator am Rollator“ will die Kabarettistin Jutta Lindner Senioren, aber auch deren Nachfolger zum Nachdenken anregen. „Die ältere Generation soll sich nicht auf die Im-Schaukelstuhl-vor-dem-Fernseher-Schiene schieben lassen“, formulierte sie ihre Botschaft in einem Interview am Rande der Veranstaltung. Die heutigen Senioren hätten durch moderne Technik und viele angebotene Geselligkeiten die Gelegenheit, rauszugehen und Kontakte zu knüpfen. Sie könnten offen sein und einfach am Leben teilnehmen. „Deshalb spielen wir auch auf geselligen Veranstaltungen wie hier bei der AWO, weil hier Menschen zu uns kommen, die aus verschiedenen Gründen keine Kleinkunstbühne besuchen werden“, so Lindner.

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