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Schlei-Bote

18. August 2017 | 17:13 Uhr

Niesgrau soll weiter wachsen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Gemeindevertretung stellt 4500 Euro für Planungskosten bereit / Hinweisschilder für Gewerbebetriebe werden geduldet

Nach dem Willen der Gemeindevertretung soll das Dorf Niesgrau weiter wachsen. Um diesem Ziel näher zu kommen, ist eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich. Dabei geht es um zwei Abschnitte: um Niesgraugaard und den Bereich Alter Bahndamm / Röhrmooser Weg.

Bürgermeister Thomas Johannsen erläuterte in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung, dass mit der Änderung des Flächennutzungsplanes die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die wohnbauliche Entwicklung der Gemeinde Niesgrau geschaffen würden.

Das Planvorhaben kommt einer Kurskorrektur nahe: Während die Wohnbaufläche im Bereich Niesgraugaard in eine Fläche für die Landwirtschaft verändert wird, soll der Bereich Alter Bahndamm / Röhrmooser Weg für eine Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden.

Die Ausarbeitung der Planung übernimmt, so der einmütig gefasste Beschluss, die Flensburger Planungsgruppe Plewa. Die Niesgrauer Vertretung entschied, außerplanmäßige Haushaltsmittel in Höhe von 4500 Euro bereitzustellen, um die bei der Planänderung anfallenden Kosten zu decken.

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Johannsen die neue Gemeindevertreterin Uta Dornburg auf ihr Amt verpflichtet.

Nach den Worten des Bürgermeisters wird der Kinderspielplatz in Niesgrau gegenwärtig erneuert. Die Neugestaltung erfolgt nach einem Entwurf des gemeindlichen Festausschusses.

Nachdem die zuständige Straßenmeisterei den Antrag der Kommune zur Aufstellung von Hinweisschildern für Gewerbebetriebe an der Kreuzung der L 252 und B 199 „immer wieder“ abgelehnt hat, wandte sich Thomas Johannsen an den Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Flensburg. Und siehe da: Diese übergeordnete Dienststelle entschied sich für die Duldung der Gewerbeschilder. Jetzt können die Firmen die Beschaffung der Schilder veranlassen.

Gemeindevertreter Erhard Beyer informierte darüber, dass er anhand der vom Amt Geltinger Bucht zur Verfügung gestellten Unterlagen die Auskömmlichkeit der festgesetzten Abwassergebühren für die Kläranlage Niesgrau-Nord untersucht habe. Es sei von einer Kostendeckung auszugehen. Die technischen Schwierigkeiten in der Anfangsphase der Kläranlage Niesgrau-Nord seien überwunden, inzwischen laufe der Betrieb stabil. „Die letzten Umbaumaßnahmen zeigen den gewünschten Erfolg“, sagte Beyer. Seiner Auffassung nach wäre es sinnvoll, dass zur Information alle Gemeindevertreter diese Anlage in Augenschein nehmen.

Gemeindevertreter Alf Asmussen wies auf ein aktuelles „grünes Übel“ hin: Auf dem mit hohem finanziellen Anteil von Niesgrau hergestellten und relativ neuen Radweg entlang der L 252 in Richtung Brunsholm sei an einigen Stellen die Schwarzdecke bereits von Pflanzen durchlöchert worden. Es bleibt abzuwarten, mit welcher Methode künftig derartige Beschädigungen verhindert werden können.

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erstellt am 15.Okt.2013 | 00:33 Uhr

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