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Kommunalpolitik : Niesgrau sagt Ja zur Jugendarbeit

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

16 Kommunen teilen sich die Kosten für Betreuung und Unterhalt des Raumes.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2014 | 11:00 Uhr

Im Interesse der von den Kommunalpolitikern als ausgesprochen gut funktionierend bezeichneten Jugendarbeit im Amtsbereich Geltinger Bucht hat die Niesgrauer Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung einmütig dem Abschluss eines diesbezüglichen öffentlich-rechtlichen Vertrages zugestimmt. Dieser besagt, dass anstelle des Amtes nun alle 16 Kommunen sowohl für den Kostenaufwand für den Jugendpfleger als auch für die Unterhaltung des Jugendraumes in Steinbergkirche nach einem festgelegten finanziellen Verteilungsschlüssel aufkommen werden. Im laufenden Jahr ergeben sich Gesamtkosten von rund 13.700 Euro. Der Niesgrauer Anteil beträgt 641 Euro. Das Geld wird in Zukunft an die Gemeinde Gelting überwiesen, da sie diesbezüglich die Federführung übernimmt.

Bürgermeister Thomas Johannsen stellte mit Freude fest, dass neuerdings der Ortsname Niesgrau bis in die oberfränkische Stadt Hof vorgedrungen ist: Dank der privaten Initiative eines Ehepaars aus der Gemeinde hängt ein Ortsschild nun unter vielen anderen werbewirksam im Hofer Fernweh-Park aus.

Nach der Zustimmung zum Bebauungsplan Nr. 5 und dem übergeordneten Flächennutzungsplan, dessen 33. Änderung noch auf der gemeinsamen Bauleitplanung der Gemeinden des ehemaligen Amtes Steinbergkirche basiert, steht der seit langem angestrebten Erweiterung und Modernisierung des Sportboothafens Gelting-Mole auf kommunaler Seite nichts mehr im Wege. Die Unterlagen werden nun in der Landesplanungsbehörde in Kiel zur Stellungnahme vorgelegt.

Rechtzeitig denken die Niesgrauer Gemeindevertreter an die kalte Jahreszeit. Den Auftrag zum Winterdienst erteilten sie dem Steruper Unternehmer Sönke Hansen – für ein Jahr mit der Option zur Vertragsverlängerung. Neu ausgeschrieben hatte die Kommune die Arbeiten zur Schneeräumung, weil sie eine preisgünstige Firma suchte, die von vornherein auf Zahlung einer jährlichen Bereitstellungspauschale verzichtete.

Für 4.500 Euro erhielt der Betrieb von Werner Marten in Kiesby den Auftrag zur Anfertigung und Montage von Brückengeländern, die beiderseits der über den Mühlenbach führenden Gemeindestraße installiert werden sollen.

Die Gemeindevertreter nahmen zur Kenntnis, dass ein für den Straßenverkehr nicht ungefährliches Loch in der Asphaltdecke auf der Zufahrt nach Ohrfeld klafft. Bürgermeister Johannsen erklärte dazu, der Schaden sei längst dem für die Reparatur zuständigen Schwarzdeckenunterhaltungsverband Nord gemeldet worden. „Allerdings hat es von dort bislang keine positive Reaktion gegeben.“

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