Steinbergkirche : Neues Einkaufszentrum geplant

Wo einst „Vaku Spezialitäten“ in unmittelbarer Nähe zur B199 produziert wurden, soll nun ein neuer Aldi-Markt entstehen.
Wo einst „Vaku Spezialitäten“ in unmittelbarer Nähe zur B199 produziert wurden, soll nun ein neuer Aldi-Markt entstehen.

Eigentümer des bestehenden Nahversorgungskomplexes hat jetzt auch das „Vaku“-Gelände erworben

shz.de von
04. Juni 2014, 14:58 Uhr

Nachdem die Gemeindevertretung im März in einem Grundsatzbeschluss signalisiert hatte, für den Bereich der ehemaligen Produktionsstätte „Vaku Spezialitäten“ (zuvor Meierei) eine Bauleitplanung auf den Weg bringen zu wollen, machte sie jetzt Nägel mit Köpfen. Der Eigentümer des bereits an der B 199 gelegenen Nahversorgungszentrums hat besagtes Gelände erworben und plant laut Bürgermeister Gernot Müller, einige Gebäude abzubrechen und einen Neubau für einen größeren Aldi-Markt – einen gibt es bereits im bestehenden Nahversorgungszentrum – zu errichten. Andere Gebäude auf dem „Vaku“-Gelände sollen für weitere Ladengeschäfte und für die Ansiedlung „verträglichen Gewerbes“ umfunktioniert werden.

Da es für das bereits bestehende Einkaufszentrum keinen Bebauungsplan gibt, soll dieser Bereich mit in die jetzige Bauleitplanung einbezogen werden – um nach Umsiedlung des Aldi-Marktes vom bisherigen an den neuen Standort die weitere Entwicklung gezielt steuern zu können. Alles, was mit Blick auf die behördliche Genehmigung vonnöten ist, brachten die Gemeindevertreter jetzt mit ihrem Aufstellungsbeschluss auf den Weg. Dabei steht fest, dass die mit der Planung entstehenden Kosten vom Investor zu tragen sind.

Im weiteren Verlauf der Gemeindevertreter-Sitzung ging es auch um andere Bebauungsgebiete, die schon mehrfach auf dem Beratungstisch lagen und nun nach öffentlicher Auslegung, Stellungnahmen der Behörden einen Schritt weiter voran gebracht wurden: „Östlich Westerholmer Straße“, „Ferienhausgebiet Neukirchen“ und „An der Kanzlei“. Im Baugebiet „Ostertoft“, das zu einem Großteil bebaut ist, sollen nun Straßenlampen aufgestellt werden. Dabei können die Bewohner mitentscheiden, welchen Lampentyp sie vor ihrer Haustür haben möchten.

Was die Abwasserbeseitigung für die Gemeinden Steinbergkirche und Steinberg betrifft, ist diese noch Aufgabe eines Abwasserausschusses auf Amtsebene. Doch bedingt durch die Änderung der Amtsordnung darf das Amt nur noch fünf Aufgaben für die Gemeinden wahrnehmen – da fällt besagter Abwasserausschuss „durchs Raster“. Also legte der leitende Verwaltungsbeamte Gerd Aloe den beiden Gemeinden nahe, zum 1. Januar 2015 einen Zweckverband zu bilden, der dann für die Anlage „Flintholm“ zuständig ist – die Gemeindevertreter von Steinbergkirche stimmten zu. Auf 1,2 Kilometer langer Strecke müssen Straßengräben ausgebaggert und Verwurzelungen entfernt werden. Dafür sollen sich Angebote eingeholt werden. Gleiches gilt für die Verstärkung der Banketten beiderseits des Weges zur Kirche in Neukirchen.

Der Finanzausschuss-Vorsitzende Dirk Lorenzen-Post legte den Haushaltsplan für 2014 vor. Der schließt bei Erträgen von 3 154 700 und Aufwendungen von 3 164 300 Fehlbetrag von 9600 Euro.

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