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Schlei-Bote

23. Oktober 2017 | 10:53 Uhr

Neue Parkplätze in Ellenberg

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Stadt plant Kauf von 2800 Quadratmetern Wiese an Wiker Straße

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Nachdem der geplante Parkplatz am Rathaus vorerst auf Eis liegt (wir berichteten), will die Stadt auf Ellenberger Seite zwei Grundstücke erwerben, um dort Parkplatzflächen zu errichten. So empfahl es der Verkehrsausschuss einstimmig. Nach den Worten des Bauamtsleiters Erich Reuter mietet die Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH (WTK) die betreffenden Wiesenflächen zwischen B 203 und Wiker Straße ohnehin regelmäßig zu den Heringstagen an, um Fahrzeuge dort parken zu lassen. Der anwesende WTK-Geschäftsführer Jürgen van Schöll sprach von zirka 600 Euro Miete pro Veranstaltung für das insgesamt gut 2800 Quadratmeter große Areal, die dann an den Eigentümer, die Bundesstraßenverwaltung, zu zahlen sei. Reuter ergänzte: „Wir wollen die Flächen nutzen wie bisher, also als Ausweichflächen bei Großveranstaltungen, ohne sie herzurichten.“ Ein positiver Nebeneffekt sei die Gelegenheit, die Anbindung für Radfahrer von der Ellenberger zur Wiker Straße günstiger zu gestalten, in dem eine neue Zuwegung über diese Parkflächen geführt würde. Die Kaufsumme für die Grundstücke sind mit 25000 Euro kalkuliert, Geld, das nicht aus dem städtischen Haushalt, sondern aus der Kasse des Eigenbetriebes Parken fließen soll. Eine Nutzungsbindung verneinte Reuter auf Nachfrage, sagte vielmehr: „Wir sehen dort keine Entwicklung. Die Stadt wird bis auf Weiteres mit der Marinewaffenschule beschäftigt sein.“

Die Interessengemeinschaft Umweltschutz (IGU) erhielt danach erneut Gelegenheit, ihr Fahrradkonzept vorzustellen. IGU-Vorsitzender Dieter Rackow nannte die seiner Meinung nach wichtigsten Punkte: „Breit, klar und sicher.“ Und: „Die Stadt muss sich ins Zeug legen.“ Für die Verwaltung machte Manfred Wehking derweil deutlich, dass das Konzept allein deshalb nicht in Gänze umgesetzt werden könne, da die Stadt nicht überall alleinige Entscheidungshoheit habe. Philipp Schmitt (CDU) stieß ins gleiche Horn, als er sagte: „Es kommt zunächst darauf an, was die Stadt regeln kann.“ Ausschussvorsitzender Michael-Sven Schattka (B90/Grüne) regte eine zeitnahe Ortsbesichtigung besonders kritischer Stellen an und formulierte eine Beschlussvorlage, nach der die Verwaltung die Machbarkeit einzelner Punkte des Konzeptes prüfen solle. Diesem Vorschlag folgte das Gremium einstimmig.

Weiteres in Kürze:

> Immer wieder sieht sich die Verwaltung mit Beschwerden von Anwohnern des Rückebergs konfrontiert, wonach in der Straße zu schnell gefahren werde. Dem Vorschlag der Verwaltung, die Straße vor der Einmündung des Lüttfelder Rings durch eine Sperrfläche optisch zu verengen, folgte der Ausschuss mit sechs Gegenstimmen jedoch nicht.

> Der Inhaber eines Sanitätshauses beklagte das regelmäßige Versperren der Zufahrt zu seiner Lagerhalle in der Schützenstraße durch parkende Autos. Weil so eine Warenanlieferung nicht möglich sei, beantragte er ein eingeschränktes Halteverbot für diesen Bereich, um so eine Ladezone zu schaffen. Einstimmig lehnte der Ausschuss den Wunsch ab und führte für die Entscheidung unter anderem das Argument der Gleichbehandlung ins Feld.

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