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Schlei-Bote

16. Dezember 2017 | 20:23 Uhr

Neue Gemeindewehr offiziell im Dienst

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die drei Ortswehren von Hasselberg sind passé – rund 70 Aktive bilden unter Führung von Daniel Johnsen nun die neue Brandschutz-Einheit

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Die drei Freiwilligen Feuerwehren von Hasselberg – Gundelsby, Schwackendorf und Hasselberg – sind nun auch offiziell zur neuen Gemeindewehr Hasselberg fusioniert. Der Gemeinderat segnete die Verschmelzung auf seiner jüngsten Sitzung ab.

Zunächst verabschiedete Bürgermeister Hans-Heinrich Franke die drei bisherigen Ortswehrführer und ihre Stellvertreter Fred Kotulla und Hans-Friedrich Boysen (Hasselberg), Daniel Johnsen und Ralf Petersen (Gundelsby) sowie Hans-Heinrich Ohm und Lothar Mikkelsen (Schwackendorf), entließ sie als Ehrenbeamte der Gemeinde. Auch der stellvertretende Gemeindewehrführer Wolf-Dieter Feil, der sich für die Fusion der drei Wehren stark gemacht hatte, wurde als amtierender Gemeindewehrführer entlassen.

Daniel Johnsen ist fortan Chef der neuen Gemeindewehr, Ralf Petersen sein Vertreter. Für die neue Wehr mit rund 70 Aktiven wird derzeit ein Gerätehaus an der Nordstraße gebaut. Es soll im Dezember bezugsfertig sein. Der Gemeinderat löste außerdem ein Versprechen ein. Für den Fall einer Fusion hatte sie einen Zuschuss für die Kameradschaftskasse zusagt, weshalb nun einstimmig, ein Betrag in Höhe von 2000 Euro bewilligt wurde.

Der DLRG Gelting-Golsmaas-Hasselberg wurde der Kauf eines PCs mit Bildschirm für die Web-Kamera im Wachhaus in Hasselberg genehmigt. Kosten: 720 Euro. Allerdings profitierte die Gemeinde von einem Sponsor, der einen PC zur Verfügung gestellt hatte. Der war zwar nicht für diesen Zweck geeignet, konnte aber für 600 Euro ans Klärwerk Gelting verkauft werden. Somit muss die Gemeinde nur 120 Euro zahlen.

Um einem Landwirt in Eekenhöh zu helfen, fassten die Vertreter auf Vorschlag des Bürgermeisters den Grundsatzbeschluss, die Überplanung des Betriebsgeländes zu übernehmen. Der Landwirt hatte den Abriss einer Scheune beantragt und vom Kreisbauamt bewilligt bekommen. Ein Neubau wurde wegen der Außenlage des Betriebs jedoch verweigert. Nun übernimmt Hasselberg die Überplanung, die der Landwirt bezahlt. Laut dessen Berater, Rechtsanwalt Dr. Holmar Hentschke, war eine „Überplanung des Hofes als Betriebsentwicklung“ nötig, weil das Grundstück mit einer Baulast belegt und ein Neubau deshalb nicht möglich ist.

Ferner bewilligte die Vertretung rund 280 Euro für die Verlegung einer 85 Meter langen Drainageleitung auf der Gemeindekoppel westlich von Schwackendorf. Eine Freispülung ist nicht möglich. Der Pächter trägt die Kosten zur Hälfte.
Vertagt wurde der Beschluss für eine neue Überwegung über den Graben Norderfeld auf die Gemeindestraße. Zunächst soll ein Vertrag mit dem Landeigner über Reparaturen von Schäden geschlossen und die Entscheidung der Wasserbehörde abgewartet werden. Die Gemeindevertreter bezweifelten auch, dass die geplante Feldausfahrt mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen überhaupt möglich ist, da der asphaltierte Plattenweg beschädigt werden könnte. Einig war man sich, den Spielplatz Schwackendorf noch in diesem Jahr zu schließen und den Pachtvertrag für das Gelände aufzulösen, da die Geräte reparaturbedürftig sind und der Platz kaum genutzt wird. Ein vorhandenes Karussell bekommt die Kindertagesstätte.

Laut Bürgermeister Franke ist der Bewegungsparcours am Strand von Hasselberg fertig. Die offizielle Freigabe erfolgt am Freitag, 27. September. Um 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Strand.

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