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Nieby : Naturschutz-Station ist Touristenmagnet

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der Touristikausschuss unterstützt den Förderverein der Integrierten Station Geltinger Birk, um die Öffnungszeiten beizubehalten.

Vorsitzende Renate Mielenz und ihr Team vom Förderverein für die Integrierte Naturschutz-Station Geltinger Birk können aufatmen: Der Touristik-Ausschuss des Amtes hat dem Förderantrag des Vereins entsprochen und einen Zuschuss von 2000 Euro bewilligt. Mit diesem Geld wird gewährleistet, dass jene Mitarbeiter, die den Service im Informationsbüro und den Zugang zu den angrenzenden Ausstellungsräumen ermöglichen, bis auf Weiteres ein geringes Entgelt erhalten können.

Als sich vor einigen Jahren herausstellte, dass die hauptberuflich in der Station Beschäftigten des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) diese Dienstleistung wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung nicht mehr übernehmen durften, sprang der Förderverein in die Bresche. Zunächst fanden sich genug Ehrenamtliche, die unentgeltlich die Türen für Besucher öffneten. Doch zeigte sich bald, dass dies keine Dauerlösung sein konnte. Denn einige Organisationen hielten sich nicht an ihre Zusage, Mitglieder für diese Aufgabe zu entsenden.

Inzwischen hat der Förderverein die Personallücke auf andere Weise zu lösen versucht: mit dem zeitweiligen Einsatz der jungen Stationsmitarbeiter, die in Falshöft ein Freiwilliges Ökologisches Jahr leisten. Aber auch Kräfte aus der Region werden eingesetzt. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Verwaltungschef Gerd Aloe gehörte zu denjenigen, die sich aufgrund der jüngsten Besucherzahlen – fast 7000 nahmen im Sommerhalbjahr 2014 einen Birk-Flyer mit – dafür stark machten, dass die Öffnungszeiten der Station erhalten bleiben. Vor allem viele Feriengäste, die das Naturschutzgebiet Geltinger Birk durchwandern, legen auf diese Anlaufstation Wert und wollen sich vor allem im Museumsteil des ehemaligen Lotsenhauses informieren. Unter anderem können sie dort via Monitor ein vom Leuchtturm Kalkgrund übertragenes Videobild der Flensburger Außenförde beobachten oder das in einer Glasvitrine präsentierte Skelett eines an die Angelner Küste angetriebenen toten Schweinswals in Augenschein nehmen.

Auch der Hasselberger Bürgermeister Hans-Heinrich Franke, Vorsitzender des Amts-Touristikausschusses, unterstrich die touristische Bedeutung der Station. Und Gerd Aloe ergänzte, dass das Amt Geltinger Bucht als Miteigentümer und Partner der Falshöfter Einrichtung geradezu verpflichtet sei, dem auf Spenden angewiesenen Förderverein finanziell zu helfen.

 

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