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Nach der Wahl : Mittelangeln erhält eine Bürgermeisterin

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die 43-jährige Verwaltungsexpertin Britta Lang war die einzige Kandidatin und erhielt 89 Prozent der Stimmen.

Dass Britta Lang die Wahl zur Bürgermeisterin der Gemeinde Mittelangeln gewinnen würde, war keine Überraschung – die 43-jährige parteilose Verwaltungsexpertin hatte keinen Gegenkandidaten und war den Bürgern von SPD, CDU und SSW empfohlen worden. Es kam, wie es kommen musste: Nach Auszählung der Stimmen gab Wahlleiterin Friederike Hansen bekannt, dass sich 1083 Wahlberechtigte für die Kandidatin Britta Lang entschieden haben. Bei 121 Nein-Stimmen und einer Enthaltung wurde sie mit 89 Prozent der abgegebenen Stimmen zur neuen hauptamtlichen Bürgermeisterin in Mittelangeln gewählt. Britta Lang übernimmt ihr Amt am 1. Juni.

Aufregung war ihr während des Wahlabends nicht anzusehen. Und auch ihr erster Kommentar nach Bekanntgabe des Ergebnisses war sachlich-nüchtern: „Ich bin sehr zufrieden, das Wahlergebnis ist ein tolles Votum und ein Ansporn für mich.“ Besonders zufrieden zeigte sich die künftige Bürgermeisterin mit der Wahlbeteiligung. 30 Prozent der Wahlberechtigten gingen an die Urne. „Ein guter Wert, wenn man bedenkt, dass die Bürger ja nicht auswählen konnten“, sagte Britta Lang, die das Interesse der Wähler als gutes Fundament für ihre zukünftige Arbeit wertete. Auch Noch-Bürgermeister Bernd Karde freute sich, dass in allen drei Wahllokalen in den Ortsteilen Satrup und Havetoftloit eine gleich hohe Wahlbeteiligung zu verzeichnen war.

Bis zur Amtseinführung will Britta Lang sich nun intensiv mit ihrem neuen Wirkungskreis beschäftigen und sich einen Überblick verschaffen. „Ich habe nicht den Anspruch, ein 100-Tage-Programm vorzulegen“, erläuterte sie. In Ruhe wolle sie die Gemeinde erkunden, Prioritäten für ihre Arbeit herausarbeiten und dabei auch auf die Wünsche der Bürger hören, verspricht sie. Auf der Suche nach einer Wohnung ist ihr schon etwas aufgefallen, woran sie arbeiten will: „Es gibt fast keine kleineren Wohnungen in der Gemeinde. Es gibt Bestrebungen, aber da ist sicher noch mehr drin.“

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