Mit Pflanzen gegen Ungerechtigkeit

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01. Juni 2013, 03:59 Uhr

Kappeln | Gerechtigkeit - was bedeutet das eigentlich ? Und wie kann man ein gerechtes Leben gestalten ? Um diesen Fragen auf die Spur zu kommen und sie auch gleich mit Leben zu füllen, laden Ingo Gutzmann, Katharina Prinz und Anja Pfaff aus dem Kirchenkreis Schleswig-Flensburg dazu ein, die Welt ein bisschen zu verbessern - mit sogenannten "Urban Gardening"-Pflanzprojekten in Kappeln, Schleswig und Flensburg.

Unter dem Stichwort "Urban Gardening", das weltweit in allen großen Städten zuhause ist, wird auf öffentlichen Flächen Gemüse gepflanzt, damit alle, die es wollen, sich an den Früchten bedienen können - saisonal, ohne Spritzmittel oder lange Transportwege und kostenlos. Aber diese Projekte sind nicht nur auf Ernte ausgerichtet, sondern auch auf nachbarschaftliche Begegnung, Verschönerung des Lebensraums und Kreativität. In Kappeln ist im Ortsteil Ellenberg direkt vor dem Begegnungszentrum, Ellenberger Straße 27, ein Stück Erde vorbereitet, das am Montag, 3. Juni, zwischen 11 und

16 Uhr bepflanzt wird.

"Wir wollen mit diesem Projekt nicht-kommerziellen Lebensraum schaffen und Begegnungen. Wir wollen Nahrung selbst anbauen und teilen - ein Zeichen gegen die Spaltung unserer Gesellschaft in arm und reich und für ein Miteinander aller", fasst Pastor Ingo Gutzmann zusammen.

Interessierte, die zusehen oder sich am Pflanzen beteiligen wollen, sind zur angegebenen Zeit willkommen. Genauso wie derjenige, der anschließend ein Stück Pflege übernehmen oder ernten will.

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