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Kreisstrasse 108 : Minister Meyer soll Straßensanierung beflügeln

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Bis zu 20 Zentimeter tief sind die Löcher auf der Kreisstraße 108. Stoltebülls Bürgermeister macht sich nun beim Wirtschaftsminister für eine schnelle Sanierung stark.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 07:30 Uhr

Die Kreisstraße 108 in Stoltebüll befindet sich in einem katastrophalen Zustand. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung berichtete Bürgermeister Hans-Jürgen Schwager von einem Gespräch mit der Kreisverwaltung: Ihm sei mitgeteilt worden, dass die Erneuerung der Straße für 2014 vorgesehen sei. Im Februar, wenn sicher sei, dass Landesmittel bereitstünden, werde über den Beginn der Arbeiten entschieden.

Gegenüber dem Kreis habe er deutlich gemacht, dass die vorgesehene Verbreiterung nicht notwendig sei, wohl aber eine starke Tragschicht und Ausweichstellen, sagte Schwager. Dieser Vorschlag sei beim Kreis auf Wohlwollen gestoßen, doch der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr habe abgewinkt: „Das ist nicht erlaubt.“

Der katastrophale Zustand der K 108 habe bereits dazu geführt, dass der Fahrer des Steruper Schulbusses es aus Sicherheitsgründen ablehne, diese Straße zu befahren. Seit Jahren stünden an der K 108 Schilder, die nur noch eine Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometern erlauben. Schwager: „Das ist mitten in Europa ein Unding.“ Er will nun an Wirtschaftsminister Reinhard Meyer schreiben und bei diesem für seinen Vorschlag – starke Tragschicht, Ausweichstellen und Rasengittersteine in den Kurven – werben.

In seinem Verwaltungsbericht informierte Schwager, dass der Kiesfilter in der Kläranlage Wittkiel ausgetauscht worden sei: Die Kosten von rund 10.000 Euro werden aus der Abwasser-Sonderrücklage gezahlt.

Amtskämmerer Hauke Scharf machte deutlich, dass der Stoltebüller Haushalt für das kommende Jahr voraussichtlich ein „strukturelles Defizit“ aufweise. Ein Griff in die Rücklage sei wohl unvermeidbar. Grund seien schwankende Einnahmen. Schwager verwies darauf, dass Stoltebüll rund 400.000 Euro Rücklagen habe.

Die Gemeindevertreter erhöhten die Arbeitsmittelpauschale für den Bürgermeister auf 480 Euro im Jahr, wobei Schwager fortan zusätzlich Buch über dienstliche Fahrten führen muss, um diese gesondert abzurechnen.

„Ohne uns“ lautete die einmütige Entscheidung, als es um die finanzielle Beteiligung an einem Konzept zur Entwicklung der touristischen Infrastruktur in den Gemeinden des Amtes Geltinger Bucht ging. Die diene, wie es hieß, den neun Wassergemeinden im Amt, aber nicht den sieben Hinterlandgemeinden.

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