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Schlei-Bote

17. August 2017 | 20:13 Uhr

Miniphänomenta erobert Schule

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Kinder beschäftigen sich auch in der Pause mit den Experimenten / Einige Stationen werden nachgebaut

Geheimnisvolle Wörter breiten sich seit diesem Montag in den Klassenräumen und Fluren der Gorch-Fock-Schule in Kappeln und Habertwedt aus. Staunend hören Schüler von Wasserknoten, dem Blick in die Unendlichkeit, dem blinden Fleck, sogar von elektrischen Flöhen und Wasser, das den Berg hinauf fließen kann. Die mobile Miniphänomenta von Professor Lutz Fiesser der Universität Flensburg hat ein Gastspiel an der Gorch-Fock-Schule.

Mit Pausenbeginn strömen viele Schüler zu den insgesamt 40 Experimentierstationen, die das Kollegium auf die Flure und Gruppenräume verteilt hat. Die Schüler müssen gar nicht zum Experimentieren ermuntert werden. Sie tun es einfach: Sie greifen, reiben, wiegen oder zählen und beobachten gleichermaßen neugierig wie staunend das Geschehen. Entsprechend groß ist auch das Interesse an klasseninternen Unterrichtsstunden bei den einzelnen Stationen.

Am Tag des offenen Unterrichts, dem 27. September, an dem auch gleichzeitig das 45-jährige Bestehen der Schule gefeiert wird, gibt es vertauschte Rollen. Die Eltern lassen sich von ihren Kindern die Phänomene von Natur und Technik erklären. Das Kollegium der Gorch-Fock-Schule Kappeln/Habertwedt nutzt die mobile Miniphänomenta zur Stärkung des naturwissenschaftlichen Schwerpunkts. Damit dies dauerhaft erreicht wird, haben die Tischlerei Mau und einige interessierte Betriebe der Handwerkerrunde Kappeln sich bereit erklärt, einige Stationen am kommenden Sonnabend, dem Tag des Handwerks, von 10 bis 17 Uhr in der Arnisser Straße mit Eltern- und Lehrerhilfe nachzubauen. Für das benötigte Material haben sich ebenfalls schon erste Sponsoren gefunden. Zum Nachbau sind nun alle Eltern , Kinder und Freunde der Schule als „Handwerker“ gefragt. Denn Fernsehen, Computer und Buch zeigen nur ein Abbild der Welt. Kinder aber müssen ihre Welt am Original mit allen Sinnen erfassen.

> Wer den Bau unterstützen möchte, kann dem Freundeskreis der Gorch-Fock-Schule e.V. unter dem Verwendungszweck „Miniphänomenta“ spenden. Jeder Euro bringt die Schule ihrem Ziel näher, die Ausstellung dauerhaft in den eigenen Räumen zu installieren.

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erstellt am 19.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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