zur Navigation springen

Mehr Sicherheit für Radler in Ellenberg

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Seniorenbeirat denkt über neue Verkehrsführung für Fahrräder nach / Rolf Martensen rückt für Ursula Fettig ins Gremium

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Im siebenköpfigen Seniorenbeirat der Stadt Kappeln hat es eine Änderung gegeben. Für Schriftführerin Ursula Fettig, die wegen Umzugs ausscheidet, rückte Rolf Martensen nach. Gemeinsam mit der Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker verabschiedete der Seniorenbeiratsvorsitzende Horst Albrecht seine Beirätin. Beide bedankten sich für die geleistete Arbeit und überreichten ein Geschenk. Ungethüm-Ancker stellte dabei ihre Vision einer zukunftsorientierten Stadt vor und wünschte sich, dass Jung und Alt miteinander in Kontakt kommen. Denn von einer derartigen Vernetzung würden alle profitieren. Dagmar Ungethüm-Ancker: „Wenn wir das auf den Weg bringen, wäre es eine tolle Stadt für alle Bürger.“ Dafür aber seien soziale Netzwerke das A und O. Den Seniorenbeirat ermutigte sie, sich in Problemfällen an sie zu wenden. „Kommen Sie auf mich zu !“

Anschließend wurde der neue Seniorenbeirat Rolf Martensen vom Vorsitzenden Horst Albrecht per Handschlag verpflichtet. Er übernimmt diese Position bis zur Neuwahl im September 2014.

Zu Beginn der Versammlung hatte Horst Albrecht nicht nur seinen Seniorenbeirat, sondern auch mit Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker, Bürgermeister Heiko Traulsen, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Matthias Mau, den beiden SPD-Politikern Helmut Schulz und Thorsten Schacht sowie Michael-Sven Schattka von den Grünen eine Reihe hochrangiger Kommunalpolitiker begrüßt. Ihnen berichtete er aus der Arbeit des Seniorenbeirates.

In einer Sitzung mit der Diakonie ging es um die Mitbestimmung der Mieter in der Diako-Wohnanlage in der Reeperbahn. Bei Gesprächen mit dem Seniorenkreis der Kirchengemeinde in Dothmark wurden Probleme beim Überqueren der Bundesstraße angesprochen. Im April war der Seniorenbeirat Gastgeber des Kreissenioren-Beirats. Schließlich dankte Horst Albrecht der Leitung der Margarethen- und der Mühlenresidenz für die gute Zusammenarbeit.

Derzeit beschäftigt sich der Seniorenbeirat mit einer Lösung für einen Radweg in Ellenberg. Der bisher vorhandene Weg hat im unteren Bereich der Ellenberger Straße extreme Steilstücke, die für Rollstuhlfahrer und Rollator-Nutzer schwer zu bewältigen sind. Albrecht stellte eine Lösung vor, die durch das neue Einkaufsgebiet führen könnte.

Die vom Seniorenbeirat herausgegebenen Mängellisten sind ein Renner. Über sie können Bürger das Gremium über vorgefundene Missstände informieren. Bislang konnten alle Mängel in kürzester Zeit beseitigt werden. Dafür dankte Albrecht dem Bauamt und Bürgermeister Heiko Traulsen. Das Mängelformular liegt im Rathaus aus und kann von dort kostenlos mitgenommen werden.

Der stellvertretende Vorsitzende Werner Barz stellte die geplanten Aktionen dieses Jahres vor. Im November tritt Wolfgang Börnsen mit der Nordangler Speeldeel in der Koslowski-Halle auf und präsentiert das Rock-Musical „Rocker gahn nich in Rente“. Gemeinsame Veranstalter sind der Seniorenbeirat und die Freie Alten- und Nachbarschaftshilfe Kappeln („Franka“). Der Erlös ist für das Kunsthaus Hänisch, die Kulturstiftung der Stadt Kappeln und „Franka“ bestimmt. Derzeit werden allerdings noch Sponsoren gesucht. Des Weiteren ist geplant, gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft Dothmark das „Essen auf Rädern“ der Zentralküche der Kappelner Werkstätten vorzustellen. Dafür gibt es aber noch keinen festen Termin. Auch will der Seniorenbeirat über die Fortsetzung des 2009 ins Gespräch gebrachten Projekts „Jung trifft Alt“ erneut nachzudenken. Vor vier Jahren waren rund 30 Vereine daran interessiert. Letztlich konnte die Idee nicht umgesetzt werden, weil das Geld für einen Hauptamtler fehlte und die Arbeit ehrenamtlich nicht zu leisten war. Allerdings erklärte Helmut Schulz dazu, dass die Familienbildungsstätte einen Projektvorschlag angenommen hatte und seitdem Schülerhilfe anbietet.

Abschließend stellt Horst Albrecht die noch in Arbeit befindliche Notfallmappe vor. Damit können Menschen rechtswirksam per Vollmacht erklären, wie mit ihnen im Krankheits- oder Pflegefall umgegangen werden soll.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen