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Schlei-Bote

23. Oktober 2017 | 17:27 Uhr

Mehr Oldtimer, weniger Spenden

vom

200 Aussteller - doppelt so viele wie im Vorjahr - kamen zur Rektol-Klassik in Süderbrarup, aber die Ausbeute für das Projekt "Plan haben" war mau

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Süderbrarup | Außer mit der Spendenfreudigkeit seiner Aussteller war Veranstaltungsleiter Helmut Hansen aus Süderbrarup mit seiner "Oldtimer- und Ostfahrzeugausstellung" auf dem Süderbraruper Marktplatz mehr als zufrieden. "Die dritte Rektol-Klassik hat mit doppelt so viel Teilnehmern wie im letzten Jahr alle Erwartungen übertroffen", erklärte er nach der Siegerehrung.

Mehr als 200 Aussteller waren seinem Aufruf gefolgt und stellten Oldtimer, Straßenkreuzer, Nutzfahrzeuge, Ostfahrzeuge und Zweiräder aus. Alleine die Oldtimerfreunde Loit waren mit 17 Schleppern vertreten. Die Oldtimergruppe der Flensburger Feuerwehr kam mit mehreren Einsatzfahrzeugen - unter ihnen eine Drehleiter. Und auch die Jugendfeuerwehr des Amtes Süderbrarup stellte ihr Löschfahrzeug aus.

Etwa 15 Fahrzeuge mit 30 Personen nutzten die Möglichkeit, mit ihren Wohnwagen auf dem Süderbraruper Marktplatz zu übernachten. Und 20 Fahrzeuge machten die Ausfahrt nach Schloss Glücksburg mit.

Auch großes Publikumsinteresse war vorhanden. Hansen schätzt, dass etwa 2000 Besucher zur Ausstellung kamen, in der wirklich seltene Autos, wie ein gut gepflegter Barkas 2000 oder eine Moto Guzzi Polizeimaschine aus dem Jahr 1969 zu sehen waren. Das älteste Fahrzeug war ein wundervoll restaurierter "Dodge Brother T" aus dem Jahr 1928, der mit 3,5 Liter Hubraum und 24 PS auf Holzspeichenrädern daher rollte. Er war viel bewundert, aber wurde dennoch nicht der Publikumsliebling. Dieser Preis ging an das Fahrzeug der Jugendfeuerwehr, die den Veranstalter in vielerlei Hinsicht unterstützte.

Enttäuscht zeigte sich Hansen über die magere Ausbeute der Spendendose. Gerade einmal 170 Euro konnte er Süderbrarups Bürgermeister Friedrich Bennetreu für das Jugendprojekt "Plan haben" überreichen. "Bei einer Veranstaltung, bei der sowohl Teilnahme wie Besuch kostenfrei sind, hatte ich mehr erwartet", meinte der Veranstalter, der die Oldtimerschau auch im nächsten Jahr wieder durchführen will.

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