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Schlei-Bote

16. August 2017 | 22:03 Uhr

Kappeln : Mehr Grün am Gastliegerhafen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der Verschönerungsverein hat im vergangenen Jahr fünf Pflanzenkübel am Hafen aufgestellt. In diesem Jahr sollen weitere folgen.

Der Verschönerungsverein tut weiterhin viel dafür, um seinem Namen gerecht zu werden. Anlässlich seiner Jahresversammlung, bei der zwar das Thema Heringszaun im Mittelpunkt stand (wir berichteten), wurde deutlich, dass der Verein im vergangenen Jahr einiges im Stillen geleistet hat, um die Stadt einladender, fröhlicher, bunter, eben schöner dastehen zu lassen. Und auch für das laufende Jahr sind erneut etliche Aktionen mit dem gleichen Ziel geplant.

Es überraschte daher kaum, dass Vorsitzender Dieter Clausen das zurückliegende Vereinsjahr auf eine Weise zusammenfasste, die Tätigkeit an Tätigkeit reihte. So hat der Verschönerungsverein im Jahr 2016 beispielsweise dafür gesorgt, dass der Gastliegerhafen mehr Farbe und Natürlichkeit erhält. Dank fünf Pflanzenkübeln, die dort auf der Betonmauer aufgestellt wurden, soll der Bereich künftig etwas grüner daherkommen. Clausen: „Es ging uns darum, das etwas graue Erscheinungsbild ein bisschen aufzulockern.“ Bislang sei die Resonanz der Bürger dazu „recht ordentlich“ gewesen. Weniger erfreulich: Die am „Albatros“ angebrachten Schilder mussten nach einem Diebstahl ersetzt werden. Eine andere Schilderaktion hat der Verein derweil gerade erst gestartet: An Privathäusern können Tafeln angebracht werden, die von einzelnen, teils historischen Aspekten des jeweiligen Gebäudes erzählen. Inhaltliche Hilfe leistet Stadtarchivar Peter Wengel, einen finanziellen Zuschuss zur Erstellung des Schildes verspricht der Verein. Bei Interesse kann ein Muster am Haus der Familie Frye, Gerichtstraße, betrachtet werden. Zu den traditionellen Veranstaltungen eines jeden Jahres zählt der Verschönerungsverein natürlich die Heringswette, deren Organisation er regelmäßig übernimmt, die Rosenaktion, die Tombola zur After-Work-Party. Außerdem hat er 2016 die Restaurierung des zweiten Dorfteiches in Olpenitz unterstützt.

Möglich gemacht hat das unter anderem die gute Kassenlage des Vereins. Kassenführer Uwe Frye führte auf der Haben-Seite etwa 4100 Euro an Mitgliedsbeiträgen, 6225 Euro dank der Heringswette, 1400 Euro durch die After-Work-Party, 1000 Euro als anonyme Spende und 622 Euro in der Spendendose in der Mühle „Amanda“ auf. Insgesamt nahm der Verschönerungsverein im zurückliegenden Jahr 15.725 Euro ein. Ausgegeben hat er im gleichen Zeitraum unter anderem 800 Euro für den Olpenitzer Dorfteich, 3233 Euro für die Heringstage, 1926 Euro für die genannten Pflanzenkübel, 271 Euro für das „Albatros“-Schild, 617 Euro für die Rosenaktion – insgesamt 12.545 Euro.

Und auch die Pläne für das laufende Jahr kosten Geld. So soll unter anderem der „Albatros“ einen frischen Farbanstrich erhalten, der Bürgerbrunnen am Rathausmarkt soll neu verfugt werden. Im Rahmen der Breitbandversorgung will die Telekom etwa 20 neue Schaltgehäuse in nur begrenzt ansprechendem Hellgrau in der Stadt aufstellen. Der Bauausschuss hatte bereits 15.000 Euro im Haushalt 2018 angemeldet, damit das Hellgrau einer attraktiveren Gestaltung weicht. Und auch der Verschönerungsverein möchte seinen Teil dazu beitragen. Genauso soll der geplante Kreisverkehr an der Kreuzung B  199  /  Wassermühlenstraße optisch herausgeputzt werden. Dieter Clausen sagte dazu: „Wir empfinden den Kreisel als markanten Punkt. Und in der Gestaltung könnte er ein Pendant zum Albatros werden.“ Und schließlich hat der Verein die Brücke im Wassermühlenholz (Grimsau) im Blick, um auch dort schöpferisch tätig zu werden.

All das kann er tun mit seinem bekannten Vorstand, da alle Mitglieder, die zur Wahl gestanden hatten (Werner Kinast als zweiter Vorsitzender, Olaf Stefanides als Schriftführer und Peter Kraack als Beisitzer), jeweils einstimmig wiedergewählt wurden.

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erstellt am 13.Feb.2017 | 07:00 Uhr

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