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Versorgungszentrum geplant : Markttreff Mohrkirch nimmt Form an

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Gemeindevertretung treibt das Projekt voran. Voraussetzung: 75 Prozent der Investitionen werden mit EU-Mitteln gefördert.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2015 | 15:15 Uhr

Das Projekt eines Markttreffs in Mohrkirch macht weiter Fortschritte. Es liegt eine Planung vor, die das Versorgungszentrum direkt neben dem jetzigen Restaurant „Dörpstuv“ vorsieht. Die Gemeinde würde bei einer Realisierung den gesamten Komplex kaufen, das angrenzende Wohnhaus abreißen und dort den Markttreff bauen. Dieser hätte etwa 150 Quadratmeter Verkaufsfläche mit Kassen und Backshop sowie einen Multifunktionsraum von etwa 50 Quadratmetern. Restaurant und Markttreff würden separat an zwei Pächter vergeben. Die Kostenschätzung für diese Investitionen liegt bei 664.000 Euro.

Man geht in Mohrkirch davon aus, dass dieses Projekt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) unter „Verbesserung der ländlichen Strukturen“ mit EU-Geld gefördert wird. Die Förderquote läge bei 75 Prozent. Das hieße, dass sich die Investitionssumme, die von der Gemeinde zu tragen wäre, auf 194.000 Euro beliefe. Die Gemeindevertretung beauftragte Bürgermeister Karl Jürgen Peters, alle erforderlichen Schritte zur Fortsetzung des Antragsverfahrens zu unternehmen, da die Finanzierung grundsätzlich gesichert und eine Umsetzung der Maßnahme bis Ende 2016 möglich wäre. Man behielt sich aber ein Rücktrittsrecht vor, sollte der Förderbescheid geringer ausfallen als geplant.

In gleicher Sitzung beschlossen die Mandatsträger den Haushalt 2015. Er verzeichnet Erträge von 1,082 Millionen Euro, die 45.200 Euro höher sind als die geplanten Aufwendungen. Dennoch rechnet man in Mohrkirch mit einer „schwarzen Null“, da es noch keine doppische Eröffnungsbilanz gibt und man annimmt, dass die daraus resultierenden Abschreibungen etwa die Höhe des Jahresüberschusses haben werden. „Wir haben bisher auch bewusst auf Investitionen verzichtet, da die Eröffnungsbilanz fehlt und wir nicht wissen wo die Reise hingeht“, kommentierte Peters den Haushalt.

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