Ostsee Resort Olpenitz : Liegeplätze für 100 Hausboote

Ein Traum für viele gestresste Städter: Ein Hausboot mit Blick aufs Wasser.
Ein Traum für viele gestresste Städter: Ein Hausboot mit Blick aufs Wasser.

Die Helma Ferienimmobilien GmbH hat mitgeteilt, dass im Yachthafen des Ostsee Resort Olpenitz Liegeplätze für bis zu 100 schwimmende Ferienhäuser entstehen werden.

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04. März 2014, 11:00 Uhr

Wie angekündigt hat die Helma Ferienimmobilien GmbH zu Beginn dieses Monats ihre Marketingaktivitäten für das Ostsee Resort Olpenitz (ehemals Port Olpenitz) gestartet. In einer Mitteilung wirbt das Unternehmen für das geplante Feriendorf mit einem maritimen Zentrum am Yachthafen, zu dem Werkshallen, Gewerbeflächen und ein Gastronomieangebot mit Nahversorgung gehören. Insgesamt sollen auf dem Areal rund 980 Wohneinheiten mit rund 4000 Betten entstehen. Überraschenderweise sollen nun auch neue Wohnformen das Angebot erweitern. Es ist von Liegeplätzen für bis zu 100 „Hausboote“ die Rede.

Diese Liegeplätze sind im inneren westlichen Hafenbecken vorgesehen. Dort sollen fünf Stege von der Nordmole aus in den Hafen reichen. Auf Anfrage sagte gestern der geschäftsführende Gesellschafter der Helma Ferienimmobilien GmbH, Per Barlag Arnholm: „Es handelt sich hierbei um schwimmende Häuser, die fest verankert sind und dort auch bleiben müssen.“ Interessenten könnten ein solches schwimmendes Ferienhaus für zirka 160.000 bis 220.000 Euro inklusive der dazugehörigen Wasserfläche erwerben.

Einen festen Partner für die Herstellung dieser schwimmenden Ferienhäuser hat Arnholm bislang noch nicht gewonnen, doch sei man mit einem Unternehmen aus Berlin und zwei aus der Hamburger Region im Gespräch. „Dadurch, dass dieses schwimmende Haus fest verankert ist, ist es eigentlich nichts anderes als eine Ferienimmobilie, nur eben in sehr schöner Lage, und das macht es für uns interessant“, so Arnholm. Er rechnet damit, dass das Angebot Mitte des Jahres in den Vertrieb geht. Die ersten „Hausboote“ könnten dann im Frühling 2015 fertig werden. Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen steht der Idee aufgeschlossen gegenüber. „Wenn es dafür Bedarf gibt und sich die Sache verwirklichen lässt, finde ich es gut.“

In der Vergangenheit war es für Besitzer von Hausbooten äußerst schwierig, an der Ostsee oder in der Schlei einen festen Liegeplatz zu ergattern. In Schleswig gibt es mittlerweile zehn Liegeplätze für Hausboote. Inzwischen sind in Wackerballig trotz Bedenken der örtlichen Nabu-Gruppe zehn schwimmende Ferienhäuser geplant.

Auf der Landseite des Ostsee Resorts beginnt in diesen Tagen die Entwicklung des ersten Bauabschnitts mit 36 Ferienhäusern. Im darauf folgenden Bauabschnitt sind weitere 100 Ferienhäuser und 100 Wohnungen geplant.

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