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Kappeln : Landfrauen sehen Queen von Angesicht zu Angesicht

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

42 Kappelner Landfrauen und Angehörige begaben sich auf eine Schottland-Rundreise. Beim Besuch der Highland-Games gab es eine Überraschung – auch die englische Königin war da.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Schottland in zehn Tagen – unter diesem Motto wollten 42 Kappelner Landfrauen samt Anhang den Norden Großbritanniens erkunden. Doch in Rotterdam gab es bereits eine erste unliebsame Überraschung. Der Ehemann einer Landfrau hatte seinen Ausweis nicht dabei, und es gab keine Möglichkeit für ihn, nach England einzureisen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als mit dem Zug wieder nach Deutschland zurückzukehren.

Nach diesem Schreck ging es dann mit der Fähre weiter ins englische Hull, von den vielen Industrieanlagen an der Mündung des Humber weiter in den Lake Distrikt, den hügelreichen Naturpark mit seinen vom Nebel verzauberten Mooren bis nach Glasgow, der Industrie-und Handelsmetropole Schottlands.

Malerische Berglandschaften und tiefe dunkle Lochs begleiteten die gut gelaunte Reise-Gruppe nordwärts bis zur Insel Skye, wo man zwei Tage blieb. Skye, die größte Insel der Hebriden, einstmals von Vulkanen gebildet, begrüßte die Landfrauen mit stürmischem Wind und Regen.

Am nächsten Tag wurden Wetten abgeschlossen, ob sich das Ungeheuer von Loch Ness sehen lassen würde oder nicht. Doch die „Nessie“-Fans gingen leer aus. Dafür gab es eine Burgbesichtigung mit fantastischem Panorama-Blick. Der folgende Tag brachte echtes Highland-Feeling: eine Schaf-Farm mit einer eindrucksvollen Bordercollie-Zucht und danach der Besuch einer bekannten Malt-Whisky-Destille, inklusive Verkostung.

Aberdeen sollte dann schließlich das absolute Highlight der Reise werden. Am Ferienhaus der Queen, Schloss Balmoral vorbei, fuhr der Bus zu den jährlichen Highland Games in Braemar. Bei den Highland Games handelt es sich um ein ausgelassenes Volksfest. Und dieses Volksfest bekam eine königliche Note, denn plötzlich erschien die Queen mit großem Gefolge und nahm – sehr zur großen Freude der Kappelner Landfrauen – in ihrem Zelt genau gegenüber Platz. Prompt erschallte aus 20 000 begeisterten Kehlen „God save the Queen“ – ein eindrucksvolles Erlebnis.

Am folgenden Tag erreichten die Kappelner Edinburgh, die historisch sehr interessante Hauptstadt Schottlands und hatten das Glück, den jährlichen Festumzug mit herausgeputzten Reitern und Pferden in schottischer Nationaltracht und den unvermeidlichen Dudelsack-Kapellen mitzuerleben. Auf dem Rückweg zur Fähre in Hull besichtigte man noch das restaurierte Kloster Melrose und machte einen Zwischenstopp in York mit seinem berühmten Münster. Die Fähre legte pünktlich ab, und unter Blitz und Donner ging es auf die Heimfahrt via Rotterdam. Nach knapp 4000 Kilometern und vielen Erlebnis war die Reise für die Landfrauen zu Ende.

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