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Schwansen : Lagerscheune in Dörphof ausgebrannt

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

85 Einsatzkräfte vor Ort verhinderten Schlimmeres. Keine Verletzten, Schadenshöhe bislang noch unbekannt.

shz.de von
erstellt am 06.Jan.2016 | 17:52 Uhr

Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstand bei einem Brand einer Scheune in Dörphof, Ortsteil Schuby. 85 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Schuby, Karby und Damp-Dorotheenthal waren mit sechs Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand im Obergeschoss einer Scheune zu löschen. Personen oder Tiere wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Einsatzleiter Volker Starck, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schuby, sagte, dass der Alarm etwa gegen 22.20 Uhr am Dienstagabend sowohl von Anwohnern als auch der Leitstelle bei den Wehren auflief. Als die Wehren am Einsatzort eintrafen, brannte die Scheune bereits in voller Ausdehnung, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Die Flammen drohten, auf das benachbarte Wohngebäude überzugreifen. Die Einsatzkräfte konnten das jedoch verhindern, in dem sie das Gebäude mit viel Wasser kühlte und nass hielt, berichtete Starck. Erleichtert wurde die Arbeit der Wehren durch eine Brandschutzmauer im Obergeschoss der Scheune, die verhinderte, dass das benachbarte Heulager in Flammen aufging, so Starck weiter. Und auch das Untergeschoss des Gebäudes, in dem Maschinen und ein Pkw standen, blieb verschont, da die Decke aus Beton war. Das Auto sei noch in der Nacht aus der Halle entfernt worden. Dank des schnellen Einsatzes der Wehren konnten weitere Schäden verhindert werden, so Starck. Das Obergeschoss sei ausgebrannt, die Gebäudehülle stehe noch.

Zunächst Probleme bereitete die Wasserentnahme aus dem nächstgelegenen öffentlichen Hydranten. Dieser sei eingefroren gewesen. Statt dessen wurde sofort Wasser aus einem Vorfluter angesaugt. Währenddessen bauten die Feuerwehrleute eine Schlauchverbindung zum nächsten Hydranten auf, so der Einsatzleiter.

Aufgrund des starken und kalten Ostwinds waren Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren Brodersby und Schönhagen-Höxmark nachalarmiert worden. Sie standen vor Ort bereit, um bei Bedarf die vorhandenen Kräfte abzulösen. Dies sei jedoch am Ende nicht mehr nötig gewesen, so Starck. Der Brand war gegen 1.30 Uhr gelöscht. Bis 6 Uhr morgens war eine vierköpfige Brandschutzwache vor Ort.

Die Eckernförder Kripo hat die Brandstelle beschlagnahmt. In der Scheune lagerten Maschinen und Schrot. Nach ersten Erkenntnissen sei ein technischer Defekt als Brandursache möglich, heißt es von der Polizei.

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