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Kappeln : Kundennähe mit moderner Technik und Lokalkolorit

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Nach fünf Wochen Baustelle eröffnete die Kappelner Hypovereinsbank im neuen Look.

Seit gestern ist die Hypovereinsbank keine Baustelle mehr. Die fünfwöchige Schließung infolge der Umbauarbeiten ist beendet. Kappeln ist nunmehr nach Kiel und Flensburg die erste Filiale der Hypovereinsbank in Schleswig-Holstein, die nach neuem einheitlichen Design gestaltet wurde. „Wir sind besonders stolz, dass Kappeln einer der Vorzeigestandorte für modernste persönliche Bankberatung in der Region ist“, sagte Filialleiterin Angela Schablin.

Kein Glück hatte dagegen die Filiale in Süderbrarup. Das Haus wird zum 12. Juni schließen. Allerdings war auch in Kappeln noch kurz vor Beginn der Umbauarbeiten unsicher, ob die Filiale mit ihren fünf Mitarbeitern nicht schließen muss. „Ich war glücklich, als die Entscheidung zugunsten von Kappeln fiel“, sagte Schablin. Auch Dieter Clausen, der für die Geschäftskunden im Bereich Schleswig, Eckernförde und Kappeln zuständig ist, zeigte sich erfreut, dass das Unternehmen vier Jahre nach dem letzten Umbau nochmals viel Geld für Kappeln in die Hand genommen hat.

Die Veränderungen sind bereits im Eingangsbereich sichtbar. Die Selbstbedienungsterminals sind auf die andere Seite gewandert, und dazu gibt es einen Automaten mehr. Die Halle wartet jetzt mit einem eigens eingerichteten Wartebereich samt Flachbild-TV auf. Glasfenster und -türen bringen mit Kappelnmotiven wie der Schleibrücke oder der Mühle „Amanda“ Lokalkolorit in den deutschlandweiten Einheitslook. 270 Quadratmeter dunkler Teppich wurden verlegt. Dazu kommt jede Menge modernster Technik. „Von allen Zahlen hat mich am meisten beeindruckt, dass hier 1500 Meter Kabel verlegt wurden“, verriet Angela Schablin.

Diese enorme Kabelstrecke hat ihren Grund. In jedem Beratungsraum kann der Kunde nun auf 32 Zoll großen Flachbildschirmen mitverfolgen, wenn der Mitarbeiter ihm etwa Aktien zum Kauf anbieten will. Clausen sagte: „Künftig muss der Kunde nicht mehr auf den Bildschirm des Mitarbeiters schauen.“ Die Hypovereinsbank versteht sich nunmehr als Multikanalbank. Schablin: „Ob Online-, Telefonbanking, Videoberatung, oder SB-Terminals – wir bieten den Kunden vernetzte Kanäle an und sie entscheiden, wann und wo sie mit uns Kontakt aufnehmen.“

Jedoch kann der Kunde in der mehrfach für Kundenzufriedenheit ausgezeichneten Filiale nicht mehr an der Kasse Geld ein- oder auszahlen. Grund: Die Kasse gibt es nicht mehr. Stattdessen erfolgen Ein- und Auszahlungen in der Filiale künftig ausschließlich über die SB-Terminals. „Wir sind ja weiterhin da und helfen dem Kunden, wenn er dabei Schwierigkeiten hat. Jeder kann das lernen“, so Angela Schablin. Fremdwährungen können per Telefon- oder Online-Banking nach Hause geschickt werden.

Die Umbauarbeiten haben übrigens in Kappeln zu keinem Einbruch im Geschäftsverkehr geführt. Dennoch ist man über das Ende des Umbaus erleichtert. Clausen: „Das wurde jetzt einfach auch mal Zeit.“ Die Investitionen in nicht bekannter Höhe wertete er als Bekenntnis zum Standort Kappeln. „Die Bank investiert doch nicht so viel Geld, wenn es sich nicht lohnt“, so Clausen. Allerdings hatte man das in Süderbrarup nach dem dortigen Umbau vor drei Jahren auch gedacht.

 

 

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erstellt am 22.Apr.2015 | 07:30 Uhr

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