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Kurzbesuch : Kulturschiff nimmt Kurs auf die Region

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Dreimastschoner "Albatros" ist Donnerstag zu Gast in Flensburg und erzählt eine Geschichte auf Sönderjysk mit deutschen Untertiteln

Menschen von beiden Seiten der Grenze zusammenführen mit der Kultur als Bindeglied – das ist das Ziel des Projektes „Kulturschiff 2013“. Es ist von der Insel Kalö gestartet und läuft jetzt Häfen der Region an.

An Bord des Dreimastschoners „Albatros“ – eines von vier Schiffen, die der Verein Clipper vor allem für Jugendliche betreibt – wird ein maritimes Theaterstück aufgeführt, das die Geschichte des Kapitäns und Reeders Jørgen Bruhn (1781-1858) erzählt, ehemals Werftbesitzer auf Kalö. An Bord des Schiffes kann man hören, wie Bruhn in jungen Jahren in britische Gefangenschaft geriet, freigelassen wurde und sich später an den Engländern rächte.

„Es geht darum, Menschen aus dem Grenzland zusammenzubringen und das in Viersprachigkeit – Dänisch und Sønderjysk, Hoch- und Plattdeutsch“, berichtet Carsten Clausen, Apenrade, der als Kapitän der „Albatros“ sowie als Mitglied von Det Maritime Kalvø (DMK) und Clipper den nautischen Teil des Projekts übernimmt.

„Auch die Crew besteht aus Deutschen und Dänen aller Altersgruppen. Die Darbietung wird wohl vor allem auf Sønderjysk mit deutschen Untertiteln laufen – die Handlung wird zwischendurch auf Deutsch erläutert“, schildert Clausen, der auch 2012 bei dem „Probelauf des Projektes auf einem kleinen Kutter“ schon dabei war. Derartige Zusammentreffen hätten oft auch einen sehr positiven Nebeneffekt: „Es kann immer mal sein, dass bei solchen Zusammenkünften neue Ideen entwickelt werden.“

Die Organisation des „Kulturschiffs“ liegt in den Händen von Poul Stenderup von DMK und Stefanie Robl Matzen vom Apenrader Schifffahrtsmuseum. Die Darsteller des Theaterstücks sind unter anderem Mitglieder von Sønderjysk Figurteater und der Bildungsstätte Knivsberg.

An den einzelnen Stationen des „Kulturschiffes“ sind Schaulustige bei freiem Eintritt herzlich willkommen. Die einzelnen Städte beziehungsweise Häfen sind aufgefordert, als Ergänzung zum Programm Musik und Events anzubieten.


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