Könige kamen in doppelter Besetzung ins Rathaus

Nach Gesang und guten Wünschen  erhielten die Sternsinger im Rathaus als Dank Süßigkeiten und Geldspenden.     Bürgermeister Roman Feodoria (links) und Bürgervorsteher Jürgen Seemann ließen sich nicht lumpen und steckten Geld für den guten Zweck in die Sammelbüchsen der Sternsinger: Hans-Christian von Hobe, Fabian Albert, Piel Ramsl, Matz Raml, Eva Pauls, Alix von Kaehne, Sina von Hobe und Alexander Hoeck (v.l.) Foto: yv
Nach Gesang und guten Wünschen erhielten die Sternsinger im Rathaus als Dank Süßigkeiten und Geldspenden. Bürgermeister Roman Feodoria (links) und Bürgervorsteher Jürgen Seemann ließen sich nicht lumpen und steckten Geld für den guten Zweck in die Sammelbüchsen der Sternsinger: Hans-Christian von Hobe, Fabian Albert, Piel Ramsl, Matz Raml, Eva Pauls, Alix von Kaehne, Sina von Hobe und Alexander Hoeck (v.l.) Foto: yv

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08. Januar 2009, 10:09 Uhr

Kappeln | Hoher Besuch hielt jetzt Einzug ins Rathaus. Gleich mehrere Majestäten machten Bürgervorsteher Jürgen Seemann und Bürgermeister Roman Feodoria ihre Aufwartung. Die als Heilige drei Könige und Sternträger verkleideten katholischen Kindermachten gestern und vorgestern ihre Runden. Im Rathaus sangen sie Seemann und Feodoria ein Lied, verbunden mit guten Wünschen für das neue Jahr.

Feodoria bedankte sich für den Gesang und die guten Wünsche. Für den Bürgermeister sind die heiligen drei Könige so etwas wie Glücksbringer. "Bislang seid ihr in meiner Dienstzeit jedes Jahr hier gewesen und habt uns und vor allem der Stadt Glück gebracht." Feodoria begrüßte den Einsatz für Menschen in Not. "Ich hoffe, dass ihr nicht nur offene Herzen, sondern auch auf offene Portemonnais findet", sagte der Verwaltungschef. Bei dem Stichwort zückten Feodoria und Seemann ihre Geldbörsen und steckten den in doppelter Besetzung erschienen Königen und Sternträgern etliche Scheine in die Sammelbüchsen.

Wie die Mutter Lisa Pauls sagte, seien die Spenden dieses Jahr für Kinder in Kolumbien, die dort unter kriegerischen Auseinandersetzungen leiden, bestimmt. Als Dank für die Spenden schrieben die "Königskinder" den Segensspruch "20*C+M+B+09" (Christus Mansionem Benedictat - Christus segne diese Wohnung) auf den Türrahmen des Bürgermeisterzimmers. Der revanchierte sich mit Süßigkeiten. "Damit bei der Kälte auch die Kalorienverbrennung in Gang kommt", wie er meinte. Schließlich hatten die Sternsinger erst zehn Termine hinter sich und noch rund 60 Besuche vor sich.

"Bisher waren die Leute immer nett zu uns und haben uns immer etwas in die Sammelbüchse gegeben", sagte die elfjährige Alix von Kaehne. "Und wenn in einem Geschäft der Chef mal nicht da war, dann gab es eine Wurst als Sachspende", berichtete Mutter Lisa Pauls. Hans Christian von Hobe (14) ist bereits zum achten Mal als Sternsinger dabei. "Es macht Spaß, anderen Leuten zu helfen." Das sei eine große Motivation. Spaß bringt es auch Eva Pauls (16). "Es ist schön zu sehen, wie sich die Menschen über unseren Auftritt freuen."

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