Schwackendorf : Knick als Ausgleich für Baugebiet

Linkerhand des Wanderwegs auf der Schwackendorfer Gemeindekoppel wird ein 90 Meter langer neuer Knick gesetzt.
Linkerhand des Wanderwegs auf der Schwackendorfer Gemeindekoppel wird ein 90 Meter langer neuer Knick gesetzt.

Hasselberg bekommt einen Redder – aber noch kein Konzept für schnelles Internet.

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29. Dezember 2014, 12:30 Uhr

Auf der östlichen Seite der Gemeindekoppel in Schwackendorf soll auf einer Länge von 90 Metern ein neuer Knick aufgesetzt werden. Diese Entscheidung traf die Hasselberger Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung. Bürgermeister Hans-Heinrich Franke sagte, dieses „grüne Vorhaben“ sei auf der Grundlage eines landschaftlichen Begleitplanes erforderlich. Dieser gehöre zu den Auflagen im Genehmigungsverfahren für den neuen Bebauungsplan „Süderfeld II“. Für die Versiegelung von Flächen müssten an anderer Stelle entsprechende Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt werden.

Verlangt werden lediglich 50 Meter Knicklänge. Doch die Mandatsträger sprachen sich für die fast doppelte Länge aus. Dadurch legt sich die Kommune für spätere Bauvorhaben eine Gutschrift auf ihrem Ausgleichskonto an. Aber auch die Natur profitiert zusätzlich: Denn der bestehende Knick erhält in diesem Bereich einen Parallel-Wall, der dann als ein Redder zu betrachten ist. Und in der Mitte verläuft ein Wanderweg.

Im weiteren Sitzungsverlauf beschäftigten sich die Gemeindevertreter mit dem Thema Breitbandversorgung. Hilfreich könnte im Rahmen des erhofften Ausbaues der Kreisstraße 111 – der noch maroden Stolperstrecke zwischen Spieskammer und Kronsgaard – die Verlegung eines Leerrohrs mit einer Glasfaserleitung sein. Der Bürgermeister berichtete, er habe diesbezüglich schon Kontakt zu Vertretern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wireg aufgenommen. Dabei sei deutlich geworden, dass in Hasselberg wie auch in Kronsgaard noch ein entsprechendes Konzept für die schnelle Internetversorgung fehlt. Dies sei jedoch notwendig, um staatliche Fördergelder loseisen zu können. Im nächsten Jahr wollen Franke und der Kronsgaarder Bürgermeisterkollege Hans-Walter Jens gemeinsam auf Lösungssuche gehen.

Rohrverstopfungen und Absackungen haben im Ortsteil Süderfeld in Höhe der Grundstücke 7 bis 9 Sanierungsarbeiten erforderlich gemacht. Die Gemeindevertretung entschied, aus Etatmitteln und dem so genannten „Rohrnetz-Haushalt“ insgesamt 5500 Euro bereitzustellen. In einem schlechten Zustand befindet sich derzeit der Bereich um das Regenrückhaltebecken Steenland. Das Gelände soll entrümpelt werden, der üppig sprießende Teichbewuchs kommt weg, und es wird als Grenze zur Straße ein verzinkter Zaun aus Doppelstabmatten angelegt.

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