Klaus-Harms-Schüler liefen für Westafrika und Südamerika

Stellvertretend für ihre Projekte in Mali und Bolivien nahmen Hauke Nagel (3.v.li.) und Dieter Wattenberg (2.v.r.) das erlaufene Geld aus den Händen von Schulleiter Thomas Hellmuth (li.), Malte Petersen, Sophie Jaich und Okko Neumeister (r.) entgegen.
Stellvertretend für ihre Projekte in Mali und Bolivien nahmen Hauke Nagel (3.v.li.) und Dieter Wattenberg (2.v.r.) das erlaufene Geld aus den Händen von Schulleiter Thomas Hellmuth (li.), Malte Petersen, Sophie Jaich und Okko Neumeister (r.) entgegen.

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11. April 2014, 10:57 Uhr

Rund 500 Jungen und Mädchen der Klassen 5 bis 8 der insgesamt 840 Schüler des Kappelner Gymnasiums zeigten beim Sponsorenlauf des Schuljahres 2013/14 nicht nur sportliche Fitness, sondern auch soziales Engagement. Denn fest stand von Anfang an, dass der Erlös sozialen Einrichtungen zufließen soll. Insgesamt kam beim Sponsorenlauf die stattliche Summe von 4422 Euro zusammen. Gestern wurde das Geld vor versammelter Schülerschaft von Schulleiter Thomas Hellmuth, Sportlehrer Okko Neumeister sowie den Klassensprechern der 8 a, Malte Petersen aus Dollrottfeld und Sophie Jaich aus Boren, verteilt.

Als erster freute sich über einen 1500-Euro-Scheck Hauke Nagel, Vorsitzender des Dogon-Schulen-Vereins. Er, inzwischen selber Lehrer, hat zu Kappeln eine besondere Beziehung – schließlich ist er Absolvent der Klaus-Harms-Schule. Bei einem Besuch im westafrikanischen Staat Mali bei den Ärmsten der Armen bemerkte er schnell, dass es dort um die schulische Situation sehr schlecht bestellt ist. Nagel engagierte sich, sammelte Geld, um die Situation zu verbessern. Die 1500 Euro vom Sponsorenlauf wird er in den Aufbau einer Bibliothek für 150 Schüler investieren. Im Herbst, sagte er zu, werde er darüber berichten.

Einen weiteren 1500-Euro-Scheck nahm der stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Casa Kappeln“, Dieter Wattenberg entgegen – ein Betrag, der der schulischen Ausbildung von Kindern in Bolivien zugute kommen wird. Der Kappelner Verein unterstützt die dortigen Bemühungen seit vielen Jahren. „Danke für die Hilfe“, sagte Wattenberg, der ebenfalls eine besondere Beziehung zum Gymnasium hat. Er war einst dessen stellvertretender Schulleiter.

Die restlichen 1422 Euro verbleiben in der Schule für den Fachbereich Sport: für die Anschaffung von Sportgeräten. Ein besonderes Lob gab es für die Klasse 8 a: Deren Sponsorenläufer waren mit ihren eingenommenen 558 Euro besonders erfolgreich.

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