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Schlei-Bote

23. Oktober 2017 | 04:58 Uhr

Klartext zum Neujahrsempfang

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Bei der Seniorenunion Süderbrarup standen kommunalpolitische Themen im Vordergrund

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Zum elften Neujahrsempfang der Seniorenunion Süderbrarup konnte Vorsitzender Nikolaus Bäumer wieder CDU-Politiker von der Kommunalebene bis zum Landtag begrüßen.

Süderbrarups Bürgermeister Friedrich Bennetreu eröffnete den Empfang humorvoll mit den Süderbraruper Dauerbrennern „Blätterrauschen in der Waldstraße“ und „Verkehr in der Bahnhofstraße“. „Die wird auch durch Klagen nicht breiter“, meinte er. Dann legte er die gesamte Bandbreite der Aufgaben vor, die auf die Gemeinde warten und schloss ebenso humorvoll mit dem Karnevalslied: „Wer soll das bezahlen?“

Kreistagsabgeordneter Mario de Vries begründete ausführlich die CDU-Entscheidungen zu Konstituierung, Theater und Finanzen. Und Süderbrarups Amtsvorsteher Thomas Detlefsen erläuterte die Probleme seiner Institution, die aus unzureichenden Gewerbeflächen, einer erneuerungsbedürftigen Lindaunisser Brücke und einem angegriffenen Haushalt bestehen. „Doch der ist bei mir in guten Händen“, meinte er selbstbewusst. Er forderte die Senioren auf, weiterhin ihr politisches Potenzial zu nutzen. „Ihr seid immer noch aktiv für die Gemeinde tätig und könnt etwas bewegen“, rief er ihnen zu.

Dies setzten die Zuhörer gleich um, als ein Mitglied die Anwesenden aufforderte, mehr in Süderbraruper Geschäften einzukaufen, um die Vielfalt der kleinen Läden zu erhalten. Christian Hansen, der neue Vorsitzende des Wirtschaftsvereins, hatte nämlich die Leerstände in der Verkaufslandschaft des Ortes beklagt. „Wir haben hier einen Ort zum Wohlfühlen, in dem die Einwohnerzahl steigt, aber die Wirtschaftskraft sinkt“, sagte er.

Johannes Callsen, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, monierte die Situation des ländlichen Raumes gegenüber den Ballungszentren: „Es ist notwendig, die Interessen der Region gegenüber dem Land zu vertreten.“ Als Beispiel führte er dazu die Lindaunisser Brücke an, deren Baubeginn wieder um ein Jahr auf 2016 verschoben wurde, ohne dass die Finanzierung gesichert sei.

Pastor Frank Schnoor legte die Jahreslosung („Gott nahe zu sein, ist mein Glück.“) derart aus, dass man Glück nicht allein haben könne und rief zur Solidarität auf. „Eine demokratische Gesellschaft baut sich auf dem Einsatz aller auf“, gab er seinen Zuhörern mit.

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